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Anolyt-Chlordioxid (A-CDL) - Selbstherstellung & Anwendungstipps

Desinfektionsmittel gegen Viren, Bakterien, Pilze

einfach, rasch,sicher, preisgünstig selbst herstellen


Inhaltsübersicht:

Zusammenfassung

Allgemeines über A-CDL

Anwendungshinweise

Haltbarkeit, Aufbewahrung, Entsorgung

Anolyt-Anwendungen je nach pH-Konzentration

  • Hand nach rechts Herstellungsvorteile des A-CDL gegenüber CDL
  • Ist MMS, CDL, Anolyt oder A-CDL wirksamer?
  • Basisches Wasser mit Natriumchlorit nicht trinken!
  • Anhang

  • Zusammenfassung

    Begriff Anolyt-Chlordioxid (A-CDL): Weil Chlordioxid (ClO2) durch Zweikammer-Elektrolyse in der Anolytkammer entsteht, wenn dem Elektrolysewasser Natriumchlorit (NaClO2) beigefügt wird, bezeichne ich die im Anolyt gebundene Chlordioxidlösung als 'Anolyt-Chlordioxid-Lösung = A-CDL)

    Die durch Zweikammer-Elektrolyse mit Ionentrennmembran erzeugte Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) wirkt vor allem desinfizierend. Diesbezüglich ähneln die Wirkungen denen von Anolyt und von Chlordioxidlösung (CDL).

    Sie unterscheiden sich aber voneinander in folgenden Aspekten: Verwendung unterschiedlicher Chemikalien und Verfahrensmethoden.

    Erforderliche Geräte: Diese chlorhaltigen Wasserarten unterscheiden sich hinsichtlich der Herstellungsdauer: Hinsichtlich innerer und äußerer Anwendung:

    Herstellung von Anolyt-Chlordioxid (A-CDL)

    diy-Elektrolysegerät mit Edelstahlelektroden

    Bild: diy-Elektrolysegerät mit 2 V4A-Elektroden
    Ein einfaches, robustes, zuverlässig wirkendes und hocheffizientes Elektrolysegerät kann man in ca. 1-2 Stunden selbst herstellen, benötigt dafür nur handelsübliche Behälter, Zubehör und wenige Werkzeuge.

    Die geringen Anschaffungskosten von ca. 20-35 € mit Edelstahlelektroden (Bild links) oder ca. 60 - 70 € mit Titan-Kathode und Titan-MMO-Anode (Bild rechts) lohnen sich.

    Optimale Chlorbeständigkeit bieten eine Titankathode und eine Titan-MMO-Anode als Flächen-Elektroden.

    Hand nach rechtsAusführliche, bebilderte Anleitung für das Selbstbau-Elektrolysegerät: (www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/wasserionisierer-diy.htm)

    In diesem Gerät mit zwei Kammern, die durch eine ionendurchlässige Membrane getrennt sind, wird reines, sauberes, mineralarmes Elektrolysewasser (Osmosewasser, destilliertes Wasser, Lauretana-Wasser) mit Natriumchlorit (NaClO2) eingefüllt.

    In dessen zwei Kammern wird gleichzeitig in der Kathodenkammer das basische Katholyt und in der Anolytkammer das saure Anolyt-Chlordioxid hergestellt.

    Durch den Elektrolyseprozess werden die basischen und sauren Mineralionen im Elektrolyse-Wasser getrennt. In der kleineren Anolytkammer (350 ml) sammeln sich an der Plus-Elektrode die sauren Ionen. Dieses saure Wasser (= Anolyt) enthält Chlordioxid (ClO2).

    Je nach der Menge des beigefügten Natriumchlorits (NaClO2) erfolgt die Chlordioxidbildung im Anolyt sehr rasch. Sie geht einher mit tiefer werdendem pH-Wert. Schon nach 1-2 Minuten entstehen im Anolyt-Chlordioxid starke Desinfektionslösungen bei pH 5.5 bis 3.5. Mit der Zunahme der Elektrolysedauer steigt die A-CDL-Konzentration und sinkt der pH-Wert. (s. Beispiele im Anhang)

    Titanelektroden im fertigen Gerät

    Bild: Zweikammer-Elektrolysegerät mit Titan-MMO-Elektroden im größeren Behälter (noch ohne Elektrolysewasser)
  • optimal mit einer Titankathode und einer Titan-MMO-Anode als Flächen-Elektroden. Sie sind gegen Chlor sehr beständig. Bezugsquelle: Marke TIBROMTACK Artikelmaße L x B x H 10,2 x 6,4 x 0,1 cm, 32 € (Bezug)
  • Geeignete Anodenelektroden

    Bei der Herstellung von Anolyt-Chlordioxid entstehen in der Anodenkammer saure bis tiefsaure pH-Konzentrationen, weil im Natriumchlorit (NaClO2) ja saure Chlorbestandteile enthalten sind. Daher sollte die Anodenelektrode nicht nur möglichst säureresistent, sondern auch möglichst chlorresistent sein.

    Optimal erfüllen diese Anforderungen Titan-MMO-Anoden, weil sie sowohl gegen Säuren als auch gegen Chlorbestandteile sehr widerstandsfähig sind. Sie sind allerdings teuer und nicht überall erhältlich.

    Daher gebe ich jene Bezugsquelle an, deren Elektrodenplatte ich verwende:
    Marke TIBROMTACK, Maße L x B x H = 10,2 x 6,4 x 0,1 cm, Preis (Stand 01/26) 32 € (Bezugsquelle)

    Auch nichtrostender Stahl, z.B. säureresistenter V4A-Edelstahl kann aufgrund seiner Eigenschaften verwendet werden. V4A-Edelstahldraht oder Platten sind leichter erhältlich und deutlich preiswerter. V4A-Edelstahl gilt landläufig als 'korrosionsbeständig', aber wenn Chlorbestandteile im Anolytwasser sind, gilt die Korrosionsbeständigkeit nur eingeschränkt.

    Sofern nur wenig Natriumchlorit dem Elektrolysewasser beigefügt wird und die Elektrolyse nur 1-2 Minuten dauert, weil nur eine geringe Chlordioxidkonzentration (bis ca. 50 ppm ClO2) angestrebt wird, greift eine saure pH-Konzentration von ca. 6.5 bis 4.0 die V4A-Elektrode wenig an. Dann erfüllt auch V4A-Edelstahl als Anodenelektrode ihre Aufgabe ausreichend sowohl bei der Herstellung von Anolyt als auch von Anolyt-Chlordioxid gut.

    Im Bereich bis 50 ppm ClO2 sind ca. 80 % aller Anwendungsprotokolle (nach A. Kalcker) schon durchführbar - auch für äußere Zwecke.

    Wenn jedoch tiefe, saure pH-Konzentrationen (ph 3.5 bis 2.0) und hohe ClO2)-Konzentrationen (über 1000 ppm) entstehen sollen und die Elektrolyse dadurch lange (z.B. 10 oder mehr Minuten) dauert, gibt V4A nach und nach seine Metallbestandteile als Kolloide ins Elektrolysewasser ab und die V4A-Anode löst sich nach wenigen Elektrolysevorgängen auf. Da V4A-Edelstahl sehr preiswert und leicht zu bekommen ist und die Elektrode mühelos und rasch selbst austauschbar ist, spielt ihr Ersatz aus Preisgründen eine eher untergeordnete Rolle.

    Folgen der bedingten V4A-Beständigkeit

    V4A-Edelstahl besteht meist (vereinfacht) aus folgenden Bestandteilen, die bei stärkerer, längereinwirkender Säurebildung, wenn sich die Schutzschicht auflöst, ins Anodenwasser gelangen können:

    Aus gesundheitlicher Sicht ist zu berücksichtigen, dass sich diese Bestandteile nur in geringer Menge und Konzentration ablösen. Zumindest bei kurzer Elektrolyse und geringer NaClO2-Wasserzugabe dürften sie aber so gering ausfallen, dass sie bei entsprechendem Mangel an diesen Metallen sogar gesundheitsförderlich sein können, denn der Körper benötigt für seine Aufgaben auch solche Metallionen.

    Der relativ hohe Gehalt des sauren Chroms verstärkt im sauren Anolyt die Oxidationsstärke (= Desinfektionsfähigkeit) im Anolyt-Chlordioxid-Wasser. Die Desinfektionskraft ist daher sogar etwas größer als wenn eine Titan-MMO-Anode verwendet wird.

    Diese Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) durch V4A-Elektroden hat hohe und nachhaltige Wirksamkeit gegen Biofilme, Sporen und widerstandsfähige Keime.

    Vergleiche zwischen Edelstahl und Ti-MMO-Elektroden

    Verwendet man als Anode eine Ti/MMO-Anoden, sind folgende Vorteile im Vergleich zu V4A-Edelstahlelektroden zu erkennen:

    Eine Titan-MMO-Anode setzt kaum Metallionen aus Eisen, Chrom, Nickel und Molybdän frei, erniedrigt daher den sauren pH-Wert nicht. Die positiven Folgen der Verwendung einer Ti-MMO-Anode auf das daraus gebildete Anolyt-Chlordioxid:

    A-CDL mit V4A-Elektroden hergestellt wirken lediglich nicht gar so stark selektiv auf Mikroben, wie dies bei Titan-MMO-Elektroden oder bei CDL sonst der Fall ist.

    Ti-MMO-Anoden bieten zwar qualitativ einige Vorteile gegenüber V4A-Elektroden. Bei Lieferkettenunterbrechungen werden sie aber nur noch schwer bzw. in Notfällen wohl gar nicht mehr zu bekommen sein. Sie sind auch relativ teuer und wegen ihrer hauchdünnen MMO-Beschichtung gegen Stoß und Zerkratzen im Umgang sehr empfindlich.

    Für die Herstellung von Anolyt und Anolyt-Chlordioxid dürfte daher wohl bei den meisten Anwendern das Preis-Leistungsverhältnis für die V4A-Elektroden ausschlaggebend sein.

    Warum NaClO2 für A-CDL erforderlich ist

    Durch Meersalz oder Magnesiumchlorid kann gar nicht oder nur minimal wenig Chlordioxid (ClO2 an der Anode entstehen. Bei Messungen zeigte sich, dass nicht nur die üblichen Chlordioxidmessstäbchen sondern auch das optometrisch funktionierende Mara-ClO2-Messgerät nicht imstande waren, sauber zwischen Chlordioxid und anderen Chlorentwicklungen zu unterscheiden. Sie zeigten daher Chlordioxid an, wo keines oder nur minimal viel Chlordioxid vorhanden war.

    Zur Herstellung von Chlordioxid (ClO2) muss daher unbedingt Natriumchlorit (NaCl2) im Elektrolysewasser für beide Elektrolysekammern verwendet werden.

    Das diy-Elektrolysegerät fasst 1 Liter Elektrolysewasser, aufgeteilt in 350 ml in der innen befindlichen kleineren Anodenkammer und 650 ml in der äußeren Kathodenkammer.

    Zwar könnte man nun 1 Liter Natriumchlorit als ausschließliches Elektrolysewasser verwenden, aber eine unverdünnte NaClO2-Lösung würde die Leitfähigkeit des Elektrolysewassers so erhöhen, dass ein extrem rascher Ionenaustausch zwischen den beiden Kammern erfolgen würde. Die Säurekonzentration im Anolyt würde dadurch so extrem rasch zunehmen, dass jede Anode - auch aus Ti-MMO - übermäßig beansprucht bzw. extrem rasch aufgelöst würde.

    Zwar kann man das Chlordioxidgas, das aus dem Anolyt austritt, durch eine Luftpumpe in ein anderes Glasgefäß abpumpen, und im Wasser darin die eigentliche Chlordioxidlösung (CDL) bilden. Aber ob das bloße Abpumpen des Gases die rasche und starke saure Chlordioxidbildung in der Anolytkammer und damit die Titan-MMO-Elektrodenbelastung wesentlich verringern kann, ist fraglich.

    Daher ist es m.E. sinnvoller, in reines Wasser nur soviel Natriumchlorit (NaCl2) zu geben, dass man eine Anolyt-Chlordioxidlösung mit jener Konzentration bekommt, wie man sie für die jeweilige Anwendung (Protokolle nach A. Kalcker) benötigt.

    Hand nach rechts Da das bei der Elektrolyse sich bildende Chlordioxid im Anolytwasser entsteht und teilweise im Anolyt gebunden ist, benenne ich es Anolyt-Chlordioxidlösung (= A-CDL).


    Chlordioxidbildung mit V4A- oder Titan-MMO-Anoden

    In den folgenden beiden Kapiteln zeigen Messungen, wie leistungsfähig sowohl mit V4A- als auch mit Titan-MMO-Anoden ausreichend hoch konzentrierte Chlordioxidlösungen herzustellen sind, wenn 1 ml oder 10 ml Natriumchlorit (NaCl2) in 1 Liter Osmosewasser beigefügt wird. Schon in wenigen Minuten können damit 350 ml A-CDL in jener Stärke produziert werden, wie sie für fast alle Anwendungsprotokolle (nach Dr. A. Kalcker) ausreichen.

    In der Kathodenkammer entsteht durch die Elektrolyse gleichzeitig basisches Natrium. Wenn dieses Natrium-Katholyt hohe basische Konzentrationen (über pH 10.5) erreicht, eignet es sich wie Seife als effektives Reinigungs- und Desinfektionsmittel.

    Mit V4A-Anode durch 10 ml Natriumchlorit in wenigen Minuten 350 ml A-CDL herstellen

    Herstellungsbedingungen: 10 ml NaClO2 in 1 Ltr. Osmosewasser, zwei U-förmige V4A-Elektroden, 24 V Gleichstrom. Vor der Beifügung des NaClO2 ins Osmosewasser hatte das Elektrolysewasser den pH-Ausgangswert von pH 7.9. Nach Zugabe von 10 ml Natriumchlorit (NaClO2) betrug der pH-Wert in 1 Liter Osmosewasser pH 8.7. Es war damit im basischen Bereich und in beiden Elektrolysekammern gleich.

    Die Messungen erfolgten für die

    Unter diesen Bedingungen ergaben sich folgende Messwerte:

    Elektrolysedauer ClO2 ppm gemessen mit Mara-ClO2-Gerät Chlorbestandteile sonst gemessen mit ClO2-Messstreifen (LaMotte) pH saures Anolyt pH basisches Katholyt
    45 Sek. <10.0 25 8.5 10.3
    90 Sek. 17.4 ppm 25-50 ppm 7.8 10.5
    2 Minuten 40.3 ppm 100-250 4.3 10.4
    3 Min. 70.5 250 ppm 3.5 10.6
    4 Min. 107 ppm > 250 ppm 3.0 10.6
    5 Min. 150 ppm 250-500 ppm 2.9 10.6
    6 Min. 184 ppm 250-500 ppm 2.7 10.7
    7 Min. 252 ppm 500 ppm 2.5 10.7
    10 Min. 339 ppm 500 ppm 2.2 10.8

    Anmerkungen:

    Die Messungen mit Mara-ClO2-Gerät zeigen deutlich niedrigere ppm-Werte als die Messungen mit LaMotte-Messstreifen. Da letztere Messungen nicht zwischen Chlordioxid und anderen Chlorbestandteilen differenzieren können - was andere Tests klar beweisen -, könnten die höheren LaMotte-Angaben evtl. auf zusätzliche Chloranteile im Anolyt-Chlordioxid aus Natriumchlorit (NaClO2) hinweisen. Diese könnten evtl. mit der Verwendung von V4A-Elektroden zusammenhängen. (Mehr dazu s.oben)

    Die sauren Anolyt-pH-Werte sanken von 8.7 vor dem Elektrolysebeginn rasch und kontinuierlich auf tiefsaure pH 2.2. Damit lassen sich erfahrungsgemäß bereits 99,9 % aller schädlichen Viren, Bakterien, Einzeller und Pilze eliminieren.

    Bei einer Chlordioxidkonzentration von 339 ppm nach 10 Minuten Elektrolyse wäre also schon mit einer sehr guten Desinfektionswirkung zu rechnen.

    Auffällig an den basischen pH-Katholytwerten ist, dass sie zwar vom Ausgangswert pH 9.7 schon innerhalb von 45 Sekunden auf 10.3 pH steigen, dann aber nur noch bis 10.8 pH nach 10 Minuten.

    Mit Titan-MMO-Anode durch 1 ml Natriumchlorit in wenigen Minuten 350 ml A-CDL herstellen

    Herstellungsbedingungen: Vor der Beifügung von 1 ml NaClO2 ins Osmosewasser hatte das Elektrolysewasser den pH-Ausgangswert von pH 7.9. Nach Zugabe von 1 ml Natriumchlorit (NaClO2) betrug der pH-Wert in 1 Liter Osmosewasser pH 9.0. Es war damit im basischen Bereich und in beiden Elektrolysekammern gleich.

    Die Messungen erfolgten für die

    Unter diesen Bedingungen ergaben sich folgende Messwerte:

    Zeit ClO2 in A-CDL in ppm Anolyt pH Katholyt pH
    45 Sek. <10.0 ppm 8.2 9.5
    2 Min. 26.8 5.7 keine Messg.
    3 Min. 40.2 3.5 10.0
    4 Min. 45.3 3.1 10.2
    5 Min. 47.3 2.8 10.2
    6 Min. 48.3 2.4 10.3
    10 Min. 52.0 2.1 10.3

    Anmerkungen: Da bei jeder Messung der verschiedenen Parameter ca. 2 Minuten vergingen, in der Chlordioxid aus der Anolytkammer entweichen konnte, ist anzunehmen, dass ohne Unterbrechungen die ClO2-Messwerte und die Anolyt-pH-Werte noch deutlicher angestiegen bzw. erniedrigt wären.

    Erste ClO2-Konzentrationswerte waren also schon nach 45 Sekunden messbar, wenngleich noch unter 10.0 ppm (niedrigere Werte erfasst das Mara-ClO2-Gerät nicht).

    Am stärksten stiegen die ClO2-Werte innerhalb der ersten 3 Minuten: bis 40.2 ppm. Zu diesem Zeitpunkt sank der Anolyt-PH-Wert von Anfangs 9.0 auf 3.5. Danach stiegen die ClO2-Werte langsamer nur noch bis 52.0 nach 10 Minuten an. Die Anolyt-pH-Werte sanken von 3.5 auf 2.1.

    Das bedeutet für die Anwendungen (nach A. Kalckers Protokollen): Innerhalb von 3 Minuten sind 350 ml A-CDL mit 40.2 ppm herzustellen. Gleichzeitig entstehen 650 ml basisches, wasserstoffreiches Katholyt, das sich von ausgangs pH 9.0 auf 10.0 erhöhte.

    Saures Anolyt bis 3.5 macht das A-CDL besonders stabil in der Aufbewahrung. Aus der Anolytanwendung ist bekannt, dass bei diesem pH-Wert schon 99,9% aller Viren, Bakterien, Pilze und Einzeller schon in wenigen Minuten eliminiert werden. Auch die ClO2-Werte von 40 ppm (nach 3 Min. Elektrolyse) haben eine Konzentration, die für die meisten inneren Anwendungen (nach A. Kalcker) ausreichen.

    Würde man statt 1 ml größere Mengen NaClO2 in 1 L. Elektrolysewasser geben, würden die ganzen Abläufe rascher und A-CDL- und Anolyt-PH-Konzentrationen stärker werden.

    Fazit: 1 ml NaClO2 in 1 L. Wasser reichen für die meisten A-CDL- oder Anolyt-Anwendungen aus. Die in wenigen Minuten herstellbare 350 ml saure A-CDL reicht ebenfalls für die meisten Anwendungen mengenmäßig aus.

    Die Elektrolysedauer von 2-3 Minuten dürfte daher die effektivste Relation von Zeit-Menge-A-CDL-Konzentration aufweisen und zugleich die Elektroden und Membrane am meisten schonen, d.h. ihre Haltbarkeit verlängern.

    Messung der Chlordioxid- und pH-Konzentration

    Die ClO2-Konzentration kann man messen mit ClO2-Messstreifen (z.B. von LaMotte). Sie messen aber relativ unpräzise im Vergleich zum spektralphotometrischen Mara-ClO2-Gerät (495 € + MWSt.)

    Da aber auch der pH-Wert wichtige und weitgehend ausreichende Hinweise über die Desinfektionsstärke gibt, sind pH-Messungen für Laien ein ausreichend genaues Mittel, um einschätzen zu können, wofür und wie man A-CDL anwenden kann.

    Dafür eignen sich pH-Messstreifen oder preiswerte pH-Messgeräte für den Anwendungsbereich von 1-14 pH. Sie sind in Apotheken oder im Internet erhältlich.

    Tipp: Sowohl die ClO2- als auch die pH-Mess-Streifen kann man längs mit einer Schere teilen. Damit verdoppelt man die Anzahl der mit einer Packung möglichen Messungen.

    Test-Vorgehensweise: Den ClO2- bzw. pH-Teststreifen für 2 Sekunden in die zu prüfende Lösung tauchen. Danach den Teststreifen nach oben zeigend aus der Flüssigkeit nehmen, dabei aber die überflüssige Flüssigkeit NICHT abstreifen. Sofort nach 2 Sekunden den Teststreifen mit der Farbskala vergleichen, um die Konzentration festzustellen. Nach 30 Sekunden bleicht der Streifen leicht aus und kann weggelegt werden.

    Genauer lassen sich die pH-Werte mit elektronischen pH-Messgeräten erfassen. Sie sind preiswert zu beziehen.

    Für die pH-Messung von A-CDL sind genaue Werte zwischen 1 und 6 erforderlich, für die pH-Messung des gleichzeitig gebildeten Katholyts die Werte von pH 7 bis 14. Anhand der pH-Werte zwischen 1 und 6 kann dann für Laien ausreichend abgeschätzt werden, welche Desinfektionswirkungen durch A-CDL zu erwarten sind.

    Nimmt man die pH-Werte des Anolyt als Bezugsgröße, sind bei schon bei pH-Stärken von 5.0 bis 3.0 nahezu alle Viren, Bakterien, Sporen und Pilze im sauren Zellmilieu eliminierbar. Gegen sehr hartnäckige schädliche, im anaeroben Milieu existierende Mikroben oder für starke Desinfektions- oder Sterilisationszwecke erreichen pH-Werte zwischen 2.8 und 2.2 den raschen Tod aller anaeroben und potentiell anaeroben Mikroben. Bei oder unter pH 2.2 geschieht dies schon in Sekundenschnelle. Selbst antibiotikaresistente Mikroben werden hiermit sicher vernichtet.

    Wie riecht, schmeckt und sieht A-CDL aus?

    A-CDL ist zu Beginn noch eine farblose, klare Flüssigkeit. Mit zunehmender Chlordioxidbildung und abnehmendem pH-Wert wird die Flüssigkeit gelb.

    Die aus saurer A-CDL aufsteigenden Gase von Chlordioxid riechen nach Chlor. Bei sehr tiefem pH-Wert ist der ausgegaste Geruch stechend-scharf. Dieses Gas sollte nicht eingeatmet werden, weil es die Nasenschleimhaut strapaziert und in größerer Dosis für die Atemwege giftig ist.

    Erfreulich ist jedoch, dass A-CDL selbst bei extrem niederem pH-Wert (z.B. um 2.5 - 2.0) nicht ätzend wirkt.

    Hand nach rechts Elektrolytisch hergestelltes A-CDL ist nur schwach gepuffert und daher nicht vergleichbar mit stark gepufferten Säuren, wie z.B. Salzsäure. Daher kann selbst sehr saures A-CDL innerlich in sehr kleinen Dosen und äußerlich unbedenklcih verwendet werden.

    Hier zeigt sich ein Unterschied zu CDL: Wenn 0,3%iges CDL auf Haut und Schleimhaut gelangt, wird dies als kritisch betrachtet und sollte daher sofort mit Wasser abgewaschen werden. Wenn dagegen A-CDL auf Haut oder Schleimhaut gelangt, gibt es selbst bei pH 2.0 wegen der geringen Pufferung noch keinerlei Verätzungen oder bekannte Schäden!

    Warum riecht und wirkt Anolyt-Chlordioxid wie MMS (nach Jim Humble)?

    Der Geruch der sauren Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) gleicht auffallend jenen Chlorgerüchen, die für MMS von Jim Humble und CDL (Chlordioxidlösung) typisch sind.

    Chlordioxid im MMS und CDL wird konventionell aus Natriumchlorit (NaClO2) + einer Säure (z.b. Zitronen-, Schwefel-, Weinstein-, Milchsäure etc.) gewonnen. Dieses Chlordioxid-Endprodukt nennt Jim Humble MMS.

    Natriumchlorit (NaClO2) ist (im Gegensatz zu Natriumchlorid (NaCl) = raffiniertes Tafelsalz) hoch alkalisch. Wird es mit (Salz)Säure neutralisiert, wird es instabil und gibt das stark oxidierende Chlordioxid (ClO2-Säure) ab.

    Für die A-CDL-Herstellung wird dem Elektrolysewasser nur Natriumchlorit (NaClO2) beigefügt, also nicht auch noch eine Säure. In der Kathodenkammer des Zweikommer-Elektrolysegerätes entsteht durch die Ionentrennung basisches Natrium, in der Anodenkammer saure Chlordioxidlösung = Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL). Daher riechen MMS, CDL und A-CDL immer nach Chlor.

    Bedingungen für A-CDL-Konzentration

    Meist wird 25%iges NaCl2 verwendet. Je mehr davon ins Elektrolysewasser gegeben wird, je höher die Gleichstromspannung und je länger die Elektrolyse dauert, desto rascher und konzentrierter wird saures A-CDL einerseits in der Anodenkammer und in der Kathodenkammer basisches Katholyt andererseits hergestellt.

    Daraus ergibt sich:

    Wenn man weiß, welche Chlordioxidkonzentration man verwenden möchte, muss lediglich die Elektrolyszeit ensprechend kurz bzw. so lang durchgeführt werden, bis die gewünschte Konzentration erreicht wird. Dann sind 350 ml A-CD-Lösung schon gebrauchsfertig, sie muss also nicht wie bei herkömmlichem CDL erst noch auf die gewünschte Konzentration verdünnt werden.

    Anwendungsschwerpunkte der basischen und sauren Wasserarten

    Prinzipiell dienen die beiden völlig unterschiedlichen basischen und sauren ionisierten Wasserarten in den beiden Elektrolysekammern verschiedenen Zwecken:

    Lokale äußere und innere Anwendungen

    Der innere Gebrauch ist eher solchen Fällen vorbehalten, wo es nötig ist, rasch und stark zu entkeimen oder Gifte zu neutralisieren, also z.B. bei starken Infektionen oder Vergiftungen. Für innere Anwendungszwecke ist Chlordioxidlösung (CDL) - sofern vorhanden - die bessere Wahl.

    Es ist immer zu beachten, dass A-CDL je nach Konzentration stark bis sehr stark desinfizierend und entkeimend wirkt. Daher ist es vorwiegend zum äußeren Gebrauch geeignet. Es kann vor allem dort verwendet werden, wo rasch und stark entkeimt und desinfiziert werden soll, also z.B.

    A-CDL ist für jede Altersstufe anwendbar, wobei allerdings Dosis und Menge anzupassen sind.

    Mehr äußere Verwendungen s. bei Anolyt:

    Die 'goldende Regel' der A-CDL-Dosierung

    Sofern A-CDL (oder CDL) oral, also innerlich verwendet wird, wird folgendes empfohlen:

    Hand nach rechts Man soll A-CDL möglichst auf nüchternen Magen (also am Besten gleich nach dem Aufstehen) bzw. erst nach 1-2 Stunden nach einer Mahlzeit einnehmen, damit es keine Speisen oxidiert. Daher sind die Stunden vor dem zu-Bett-gehen gut geeignet.

    Sehr differenzierte Angaben zur pH-Stärke und Dosis von A-CDL zu machen, ist wenig sinnvoll, weil sehr viele Faktoren zu berücksichtigen wären. Daher kann man lediglich empfehlen, vorsichtig zu beginnen und je nach Verträglichkeit und Reaktion die Dosis und Menge evtl. zu steigern. Schon bei pH-Werten von ca. 5.5 wirkt A-CDL entkeimend.

    Generell ist Vorsicht und Vernunft bei oraler, also innerer Verwendung von A-CDL erforderlich, weil es je nach Konzentration und Menge stark desinfizierend und je nach Beschaffenheit auf viele innere Bereiche verändernd wirken kann.

    Sofern Chlordioxidlösung (CDL) vorhanden ist, sollte besser sie für innere Anwendungszwecke verwendet werden.

    Hand nach rechts Man sollte man mit kleinen, schwachkonzentrierten Dosen beginnen und Konzentration und Menge je nach Verträglichkeit langsam steigern. Dann kann man sich auch besser an den Geschmack des A-CDL gewöhnen.

    Das Ziel ist, dem Körper Gelegenheit zu geben, anaerob lebende, pathogene Erreger nach und nach zu eliminieren und die abgetöteten Erreger, deren Schadstoffe und neutralisierten Gifte auszuleiten. Ergeben Beobachtungen zur Reaktion keine negativen Hinweise, kann man die Stärke nach und nach erhöhen.

    Hand nach rechts Das eigene Körperempfinden, die Verträglichkeit und vor allem die Reaktionen auf A-CDL sollten den Maßstab für die Dosierung und Anwendungsdauer bilden.

    Hand nach rechts Beim Auftreten unangenehmer Nebenwirkungen sollte die A-CDL-Einnahme für ca. 2 Tage ausgesetzt werden und danach mit jener Dosierung wieder begonnen werden, die man gut vertragen hat. Dann kann man die Dosis wieder steigern bis zum erwünschten Effekt.

    Hand nach rechts Grundsatz: Wenn Pathogene oder Gifte stärker und widerstandsfähiger sind, z.B. durch Mutationen oder bei Biowaffen aus Laboren, kann/soll die Dosis und Menge so weit gesteigert werden, bis sie wirkt.

    Zur Vorbeugung gegen Infektionen kann schwach saures A-CDL (pH 5.5 - 4.0) in kleinen Mengen über den Tag verteilt verwendet werden.

    Hand nach rechts Bei Infektionserkrankung (Covid-19 u.a. Infektionen) soll die Dosis und Konzentration (4.0 - 2.5) in kurzen Zeitzwischenräumen erhöht werden.

    Für therapeutische Zwecke kann A-CDL sehr variabel hinsichtlich Stärke, Menge und Verträglichkeit oral eingesetzt werden.

    Hand nach rechts Wegen der geringen Pufferung ist A-CDL selbst bei pH unter 3.0 weder für Haut noch Schleimhäute ätzend oder schädigend. Der Autor hat es bei sich selbst ausgetestet und bekam dieselbe Nachricht von Anderen.

    Hand nach rechts Nimmt man A-CDL durch feuchte Inhalation (nicht durch pures Gas!) nasal auf, werden Nebenhöhlen und Gehirn schwerpunktmäßig damit behandelt. Da ClO2-Gas die Atemwege stark reizt, ist eine schwache Konzentration und nur sekundenlange Einatmung anzuwenden. Dies kann z.B. besonders wichtig sein, wenn z.B. durch Coronatests bereits pathogene Wirkstoffe als verdeckte nasale Impfung eingebracht werden!!

    Aber auch hier gilt: Sofern Chlordioxidlösung (CDL) vorhanden ist, sollte eher sie für innere Anwendungszwecke verwendet werden.

    Allgemeine Anwendungsregeln bei Viren, Bakterien, Pilzen, Metallen, Giften

    Jeder Krankheitserreger sollte seiner Natur entsprechende behandelt werden:

    Dr. h.c. A. Kalcker empfiehlt für desinfizierende Chlordioxidlösung (CDL), was im Wesentlichen wohl auch für A-CDL gelten dürfte:

    (Andreas Kalcker: ‚Gesundheit verboten', S.134 f. ) Grundregel: Hand nach rechts Je kränker die behandelte Person ist, umso langsamer sollte die Dosis und Einnahmemenge erhöht werden.

    Einnahmedauer von Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL)

    Wie lange man CDL/A-CDL benutzt, hängt von der Krankheit und Dosis ab. Bei schwachen Konzentrationen (ppm 10-20) kann die Behandlung problemlos mehrere Wochen lang erfolgen.

    Solange man es für nötig hält, kann man CDL/A-CDL also anwenden. Man sollte auf seinen Körper achten, und die Lösung dann anwenden, wenn es ihm schlecht geht. Damit befördert man Sauerstoff in die sauren und kranken Zonen, eliminiert pathogene Mikroben und unterstützt dadurch die Selbstheilungskräfte des Körpers.

    Bekommt man den Eindruck, eine Pause sei für einige Tage angebracht, sollte man dies auch tun.

    Wirkung von A-CDL auf Bakterien (grampositiv / gramnegativ)

    A-CDL führt zur Oxidation von: Folge: schnelle Permeabilisierung der Zellen -> Zelltod

    Ungiftigkeit und Unschädlichkeit

    Hand nach rechts Wie bei vielen anderen Mitteln entscheidet die verwendete Menge und Konzentration darüber, ob etwas nützlich und heilsam oder schädlich und krankmachend sein kann. Das gilt auch für Anolyt-Chlordioxid.

    Instinktiv haben die meisten Menschen zunächst große Vorbehalte oder gar Ängste, leicht saures, nach Chlor riechendes Wasser einzunehmen.

    Vorwiegend für äußere Anwendungen ist Anolyt-Chlordioxid mit seinen stark desinfizierenden Bestandteilen sehr vielseitig nützlich und einsetzbar.

    Oral verwendetes Chlordioxid ist in richtiger Dosierung und Anwendung gesundheitsförderlich, ungiftig und unschädlich.

    Unterschied zu anderen Antibiotika

    A-CDL verhindert im Gegensatz zu chemischen Antibiotika aufgrund anderer Wirkweise (Oxidation durch Elektronenentzug) eine Resistenzbildung seitens solcher Mikroben, die im anaeroben Milieu leben. Es vernichtet hauptsächlich diese meist in saurem Zellmilieu lebenden schädlichen Erreger.

    Es kann daher chemischen Antibiotika, die meist undifferenziert schädliche und nützliche Zellen bzw. Mikroben vernichten, aber auch Impfungen überlegen sein.

    Wasserentkeimung

    Die chlorbasierten Lösungen Anolyt, Anolyt-Chlordioxid und Chlordioxid können vor allem in Krisenzeiten und Notlagen zur Entkeimung von Wasser eine sehr nützliche Aufgabe erfüllen.

    In der Trinkwasserdesinfektion und zur Biofilmenzerstörung eignen sich CDL und A-CDL bereits bei sehr starker Verdünnung. Schon bei 0,2 ppm Chlordioxid tritt ausreichend entkeimende Wirkung auf.

    Die Zudosierung von verdünnendem Wasser beträgt je nach Wasserdurchsatz max. 3% und kann auch in Intervallen erfolgen. Die metastabilen Substanzen, die wieder in Wasser und Salz zerfallen, sind gesundheitlich unbedenklich.

    Wasserentkeimung erfolgt im Bereich ab pH 5.5 bis unter 2.2 und wird z.B. für folgende Zwecke eingesetzt:

    Entgiftungs-, Ausscheidungs- und Heilreaktionen

    Man sollte beachten, dass dieses hochwirksame Oxidationsmittel sehr rasch sehr viele schädliche - meist anaerob in saurem Zellmilieu lebende - Mikroben vernichtet und Gifte neutralisiert. Die toten, aber belastenden Mikroben oder die nach Giftneutralisierung anfallenden Zerfalls-Abfallstoffe müssen möglichst umfassend und rasch ausgeschieden werden! Das belastet die Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane - vor allem Leber und Nieren oder auch Haut - je nach Abfallmenge naturgemäß stark. Wenn dann in einem mehr oder weniger geschwächten Körper die Entgiftungs- und Ausscheidungskapazitäten zu gering sind, kann dies zunächst zu vorläufigen Heilungs- und Ausscheidungsreaktionen mit verschiedenen unangenehmen, evtl. schmerzhaften Symptomen führen.

    Diese Reaktion ist bekannt als sog. 'Herxheimersche Reaktion' (https://de.wikipedia.org/wiki/Jarisch-Herxheimer-Reaktion.

    Im Prinzip können diese Symptome als ein Anzeichen der Wirksamkeit einer effektiven Therapie angesehen werden. Sonst wären ja nicht so viele Zerfallsprodukte zu entsorgen!

    Evtl. sollte in einem solchen Fall die Behandlung mit A-CDL für 1-2 Tage ausgesetzt bzw. mit geringerer Dosierung und schwächerem (höherem) pH-Wert behutsam fortgesetzt werden.

    Hand nach rechts Um die Entgiftungs- und Ausscheidungsleistungen und den Energiezustand zu verbessern, sollte dann möglichst viel basisches (Katholyt) und Zeolith in Wasser getrunken werden!

    Da bei der Elektrolyse im Selbstbau-Elektrolysegerät zugleich 650 ml basisches Katholyt erzeugt werden, das antioxidative, ebenfalls entgiftende und ausscheidende Wirkungen hat, bietet sich an, dieses basische Wasser zur Entgiftung und Ausleitung zu verwenden.

    Welche Ergänzungsmaßnahmen sind empfehlenswert?

    Da die therapeutische Hauptwirkung von A-CDL unverkennbar im raschen Stoppen der Mikrobenvermehrung bzw. im Vernichten von zu viel pathogenen Mikroben, die sich im sauren Mileu entwickelt haben, liegt, sind nach abbauenden bzw. zerstörenden Säureeffekten nach Möglichkeit ausleitende, aufbauende, stärkende, energetisierende, harmonisierende Maßnahmen angebracht.

    Nach einer Anwendung von stark saurem A-CDL sollte man zur Erzielung nachhaltiger Wirkungen hinzunehmen:

    Gefäße zur Aufbewahrung

    Die Aufbewahrung von chlor(dioxid)haltigen Lösungen wie A-CDL in einem Metallgefäß ist ungünstig, da sie Metall oxidieren. Flaschen aus Glas mit Metallschraubverschluss sind nur kurzzeitig gut geeignet, denn Metalldeckel rosten bald, weil das ausgasende Chlor unschwer zum Metall durchdringt. Sie sollten daher Deckel aus Kunststoff haben.

    PET-Sprudelflaschen verfärben sich nach einiger Zeit durch A-CDL. Vorteil der PET-Flasche ist die wesentlich größere Sicherheit, etwa wenn die Flasche hinfällt oder wenn sich - warum auch immer - ein zu hoher Druck in der Flasche aufbaut.

    Optimal zur Aufbewahrung von A-CDL ist das dunkelbraune Glas mit Plastikdeckel, wie es z.B. bei Apothekerflaschen oder (Bier)Bügelfaschen der Fall ist.

    Chlorlösungen sind in kühler, dunkler Umgebung länger haltbar. Bei Temperaturen über 8 Grad entsteigen dem A-CDL die ClO2-Gase. Durch Verschütteln vor dem Öffnen der Flasche kann das Gas wieder im A-CDL gebunden werden. Beim Öffnen der A-CDL-Flaschen sollte man das ausströmende ClO2-Gas nicht einatmen oder in die Augen gelangen lassen. Im letzteren Falle sollte man die Augen mit reinem, warmem Wasser spülen.

    Haltbarkeit der fertigen A-CDL

    A-CDL ist im Wasser relativ beständig. Nach abgeschlossener Zehrung lässt es sich über längere Zeit aufbewahren.

    In einem möglichst gasdicht verschlossenem, dunklen Glas (Braunglas), randvoll befüllt, behält es bei einer niedrigen Temperatur, z.B. bis zu etwa 8°C, großenteils seine oxidativen Eigenschaften einige Wochen, unter günstigen Umständen sogar monatelang. Seine Konzentration baut sich aber durch Ausgasen langsam ab.

    Da A-CDL im Selbstbau-Elektrolysegerät jedoch in wenigen Minuten in der gewünschten pH-Stärke durch Natriumchloritzugabe ins Elektrolysewasser herstellbar ist, spielt die Haltbarkeit einer fertigen A-CDlösung eine untergeordnete Stelle. Man bereitet sie daher am besten bei Bedarf neu zu.

    Neutrale, umweltfreundliche Zerfallsprodukte von A-CDL

    A-CDL zerfällt nach seiner Oxidationsreaktion mit schädlichen, anaeroben Mikroben oder Giften zu Wasser und Kochsalz. Der Sauerstoff (O1) wird ebenfalls neutralisiert. Da diese Zerfallsprodukte einfach ausgeschieden werden, entstehen durch die Einnahme weder Vergiftungen noch Nebenwirkungen oder Ablagerungen im Körper. So werden aus einem aggressiven Oxidationsmolekül in unserem Körper vollkommen harmlose Grundsubstanzen des Lebens gebildet, während schädliche Mikroben diese chemische Umwandlung nicht überleben.

    A-CDL- und Katolytwasser können aufgrund ihrer neutralen Zerfallsprodukte problemlos in der Kanalisation entsorgt werden.


    A-CDL-Anwendungen je nach pH-Konzentration

    Je nach pH-Stärke sind viele Anwendungsarten möglich. Je tiefer der pH-Wert des darin enthaltenen Chlordioxids ist, desto intensiver und rascher treten die verschiedenen Wirkungen auf. Für die Anwendung spielt eine pH-Differenz von +- 0,5 keine Rolle.

    Da Messstreifen für pH-Stärke leicht und preiswert erhältlich sind und in der Literatur zum Anolyt immer nur die pH-Werte angegeben werden, erfolgen die nachfolgenden Anwendungshinweise entsprechend den pH-Werten.

    pH 6 bis 2.5

    A-CDL im pH-Bereich 6 bis 2.5 entkeimt Wasser www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/A-CDL.htm#Wasserentkeimung

    In diesem pH-Bereich sind innere und äußere A-CDL-Anwendungen zur Gesundheitsvorsorge (Prophylaxe) und Krankheitsbehandlung möglich. Am wirksamsten sind sie in 'Schaukel'-Kombination mit basischem Katholyt.

    A-CDL dieses Konzentrationsbereiches

    pH 6.0 bis 4.0

    Schwach saure A-CDL hat zusammenziehende und reinigende, desinfizierende Wirkungen. Sie wird in diesem pH-Bereich z.B. eingesetzt für

    pH 4.0 bis unter 2.2

    A-CDL dieser Konzentration dient vor allem für starke antibiotische Entkeimungs- und Desinfektionszwecke.

    Mit tieferem pH-Wert steigt die entkeimende, desinfizierende Wirkung bei inneren und äußeren Anwendungen ständig an.

    Mögliche A-CDL-Wirkungen:

    In diesen sehr tiefen pH-Bereichen wird A-CDL sehr vielseitig verwendet, z.B.

    Herstellungsvorteile des A-CDL gegenüber CDL

    Im Selbstbau-Elektrolysegerät hergestellte A-CDL besitzt eine Reihe von Vorteilen gegenüber 'traditionell' aus Natriumchlorit und Säure hergestellter CDL oder Chlordioxidherstellung als MMS:

    A-CDL

    Sonstige Anwendungsvorteile:

    A-CDL

    Wichtig: A-CDL sollte vorwiegend äußerlich angewendet werden, da noch im Katholyt vorhandenes Natriumchlorit nachteilige Restreaktionen im Körper bewirken könnte. Kurzum, der geringe Kosten- und Arbeitsaufwand, sich einen H2-WasIoner zuzulegen, lohnt sich aufgrund er aufgezeigten Vorteile allemal!

    Ist MMS, CDL, Anolyt oder A-CDL wirksamer?

    Gelten jene Heilwirkungen und grundsätzlichen Fragen bzw. Probleme, die für Chlordioxid im MMS und CDL diskutiert werden, auch für A-CDL?

    Soweit Chlordioxid für antibiotische und desinfizierende Wirkungen verantwortlich ist, dürften die therapeutischen Effekte von MMS, CDL und saurer Anolyt-Chlordioxidlösung gleich ausfallen.

    Beim ionisierenden Elektrolysevorgang werden im Anolytwasser aber noch zusätzlich Redoxwerte von +900 bis +1.100mV gebildet. Diese Redoxwerte rauben sehr rasch Elektronen aus Mikroben (Viren, Bakterien, Pilzen), weil sie Hand nach rechts Oxidationsmittel sind. Dadurch vernichten sie schädliche Mikroben.

    Die gutartigen Bakterien werden deshalb nicht angegriffen, weil sie aerob sind. Von allen Oxidationsmitteln ist Chlordioxid das schwächste - es besitzt nicht die Kraft, aerobe Bakterien zu oxidieren.

    Daher darf man davon ausgehen, dass aufgrund dieser Kombination saures Anolyt-Chlordioxid noch umfassender und wohl auch vielfältiger als MMS (nach Jim Humble) und CDL zu wirken vermag.

    Basisches Wasser mit Natriumchlorit nicht trinken!

    Natriumchlorit ist ein basischer Stoff, der toxisch sein kann, wenn er ohne ausreichende Verdünnung in den Körper gelangt.

    Unverdünntes Natriumchlorit ist nicht für den menschlichen Verzehr geeignet. Im sauren Magensaft bzw. Milieu entwickeln sich daraus chlorhaltige Verbindungen, u.A. Chlordioxid.

    In der Kathodenkammer können durch Natriumchlorit (NaClO2) zu Beginn der Elektrolyse vorhanden sein:

    Diese Stoffe sind nicht sichtbar und nicht unbedingt schmeckbar.

    Stark basisches Wasser über pH 10 sollte man zumindest in größeren Mengen sowieso nicht trinken.

    Mögliche akute Wirkungen bei Einnahme von zu wenig verdünntem NaClO2:


    Anhang

    Kalckers Anwendungsprotokolle von A - Z

    Dr. h.c. Andreas Kalcker hat für verschiedenste CDL-Anwendungen und Erkrankungen sog. 'Protokolle von A-Z' erstellt. Die hier verlinkten Protokolle werden beim Aufruf im Internet aus dem Englischen ins Deutsche (manchmal ziemlich holprig) übersetzt. Sie dürften auch für A-CDL zutreffen.


    The protocols presented here are general and based on real experiences obtained by users and volunteers, but do not represent medical advice. Each person is responsible for his or her body and should know what is best for himself or herself when lowering or increasing doses. All use of the protocols is the personal responsibility of the user. In the unlikely event of serious adverse effects, the dose should be reduced or use discontinued.

    Für Telegram-Teilnehmer gibt es auch die aktuellste Zusammenstellung der 'Protokolle' in Andreas Kalckers telegram-Gruppe: https://t.me/ANDREASKALCKERCDS_DE/92576


    Disclaimer: Die Beschreibung der Funktion von Selbstbau-Elektrolysegeräten und der durch sie herstellbaren ionisierten Wasserarten werden nur zu wissenschaftlichen Forschungszwecken als unverbindliche Anregungen und Information veröffentlicht. Es werden keine Geräte oder Teile davon kommerziell vertrieben!

    Für die Richtigkeit oder eine ausreichende Information zur Anwendung für Desinfektion, Haushalt, Landwirtschaft, Industrie oder für Hygiene, Wellness, Prophylaxe oder Krankheiten bei Pflanzen, Tieren oder Menschen kann keine Verantwortung übernommen werden.

    In Deutschland gilt ionisiertes, basisches Wasser im Bereich zwischen pH 6,5 und 9.5 als 'Trinkwasser'. Darunter oder darüber liegende pH-Wasserprodukte sind keine zugelassenen Medikamente bzw. Arzneimittel im Sinne des AMG. Sie können daher aus rechtlichen Gründen lediglich für eigenverantwortete Selbstexperimente verwendet werden. Im Falle der Selbstherstellung ist ausschließlich der Benutzer verantwortlich. Ebenso bleibt der Anwendungsbereich jedem selbst überlassen. Heilungsversprechen werden ausdrücklich nicht gegeben.

    Diese Hinweise können und sollen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung ersetzen, die bei entsprechenden Krankheiten in Anspruch genommen werden sollen. Verantwortung für die Anwendung oder Nichtanwendung des Inhaltes trägt jeder Nutzer selbst.

    Da zumindest in Europa Ärzte oder Apotheker noch sehr wenig Kenntnisse bzw. Erfahrungen mit den Wasserionisierungsprodukten Katholyt, Wasserstoffgas, CDL oder Anolyt bzw. A-CDL besitzen, ist die produktübliche Empfehlung "Wegen Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!" kaum realisierbar. Eigeninitiative, Eigenverantwortung für die Gesundheit, die Bereitschaft für Neues und gesundes Selbstvertrauen sind stattdessen gefragt.


    Das Kopieren und Weitergeben dieser Informationen ist für private, nicht-kommerzielle und nicht-gewerbliche Zwecke unter Quellenangabe mit funktionierendem Link erlaubt

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    Aktueller Bearbeitungsstand: 11.01.2026