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Wasserionisierung durch Elektrolyse
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Geeignete Elektroden für das Diy-Elektrolysegerät
zur Eigen-Herstellung von H2-Wasserstoff, Katholyt, Anolyt und Anolyt-Chlordioxid (A-CDL)
Nötiges bzw. sinnvolles Zubehör für Selbstbau-H2-Wasserionisierer
Inhaltsübersicht:
- Welche Eigenschaften sollten Elektroden von Selbstbau-H2-Wasserionisierern haben?
- Ein Grundproblem bei (fast allen) Elektroden
- Edelstahldrahtelektroden ermöglichen schnittkantenfreie Verwendung im Wasserionisierer
- Vorteile von Drahtelektroden gegenüber Plattenelektroden
- Zur Größe der Elektroden
- Elektroden sollten immer wieder entkalkt werden!
Welche Eigenschaften sollten Elektroden von Selbstbau-H2-Wasserionisierern haben?
Es sollten auch für Diy-Elektrolysegeräte möglichst solche Elektrodenmetalle verwendet werden, die
- biologisch verträglich und ungiftig sind
korrosionssicher sowohl gegenüber sehr starken Säuren (< pH 2) als auch sehr starken Basen (> pH 13,0) sind. Solche extreme Werte sind mit 2-Kammer-Selbstbau-H2-Wasserionisierern problemlos bei stärkerer Salzzugabe innerhalb von 20-30 Minuten zu erreichen! Daher kommen als Ersatz für Titan-Platin-Elektroden wohl nur rostfreie Edelstahldrahtelektroden in Frage
- guten Stromdurchfluss ermöglichen, wenig Stromwiderstand aufweisen
- leicht = dünn sind (0,8 bis 1,0 mm icke)
Titanplatte für die Kathode auf dem Deckel des kleinen Behälters,
Ti-MMO-Elektrodenplatten für Anode im Unterteil der DoseDiese Eigenschaften erfüllen vor allem
Titanelektroden, die mit Platin oder Ruthenium-MMO ca. 1 oder 2,5 Micron dünn beschichtet sind. Sie werden in den kommerziellen Wasserionisierern üblicherweise als Platten oder als Gitter (Mesh) verwendet. Solche Elektroden sind teuer und in Europa schwer erhältlich. Verschiedene chinesische Firmen bieten z.B. über Alibaba unter den Stichworten "platinum coated titanium water ionizer plate" platin- oder rutheniumbeschichtete Platten oder Gitter (mesh) an.
Beschichtete Titan-Platten in Gitterform (Mesh) weisen zwar etwas größere Oberflächenstrukturen auf und sind etwas billiger, aber schwerer zu reinigen und evtl. kurzlebiger.
V2A oder säurebeständigerer V4A-Edelstahl (rostfreier Stahl, Nirosta)
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V4A-Edelstahldraht wird U-förmig gebogen.
Kleine Schleifen an den Enden ermöglichen besseren Halt in den Lüsterklemmen.
Ein Grundproblem bei (fast allen) Elektroden
Idealerweise sollte keine Elektrodenschnittkante ungeschützt im Wasser einer Ionisierungskammer sein - egal ob es sich um eine platinierte Titan- oder pure Edelstahlplatte handelt.
Bei zugeschnittenen Elektrodenplatten lösen sich bei ihrer Verwendung (vor allem als Anode (+Pol)) aus den Schnittkanten je nach Stromstärke relativ rasch und viele Legierungsanteile des jeweiligen Metalles. Die Eisenbestandteile färben dann das Wasser rasch rötlich-braun. Ob diese sich ablösenden Edelstahllegierungsanteile gesundheitlich unbedenklich sind, hängt von der Legierung (sowohl beim Edelstahl wie beim Titan) ab. Auch können sie den Geschmack des Wassers verändern.
Dieses Problem ist gelöst, sofern z.B. Titanblech nach dem Zuschnitt rundum mit Platin oder Ruthenium beschichtet wird. Vielfach ist es aber so, dass vor allem die Gitterplatten (Mesh) zuvor platinisiert (gecoatet) und danach auf die gewünschten Maße zugeschnitten werden. Sofern nach ihrem Zuschnitt die Schnittkanten nicht noch einmal platinisiert werden, beginnt an der ungeschützten Schnittkante rasch die Korrosion, die Elektrode zersetzt sich relativ rasch und gibt dabei evtl. schädliche Titanlegierungsanteile ins Wasser.
Dasselbe gilt, wenn die (immer nur hauchdünne) Platin- oder Rutheniumbeschichtung durch Haarrisse, Stoß, Kratzer oder zu hohe und lange Säureeinwirkung defekt wird. Sie ist dann zumindest für Gesundheitsanwendungen fragwürdig.
Bei der Verwendung von Platten als Elektroden befinden sich in der Regel mindestens 3 oder gar alle 4 Schnittkanten im Wasser der Anoden- und Kathodenkammer. Zumindest bei der Verwendung als Anode lösen sich bei zunehmender Stromstärke sehr rasch sehr viele Legierungsanteile ab, die oxidieren. Im Falle von Edelstahl färben sie das Anodenwasser rötlich-braun. Die Kanten werden von mal zu mal rauher, d.h. der Lochfraß beginnt. Zwar wird behaupet, die Bestandteile im Edelstahl seien gesundheitlich unbedenklich (weshalb Edelstahl für Lebensmittel tauglich sei... ), aber ob das bei jeder Art von Edelstahl so ist, bleibt unbeantwortet.
Bei Titan ist bekannt, dass es gesundheitsschädliche Legierungsanteile enthält, die bei nicht erfolgter Nachplatinierung der Schnittkanten oder bei beschädigter Schutzschicht ins Wasser gelangen.
Die ideale Elektrode sollte daher keine ungeschützten Schnittkanten, sondern nur möglichst dichte Oberflächen aufweisen. Nur dann gelangen möglichst wenig Legierungsbestandteile ins Wasser.
Da die Legierungsbestandteile von Edelstahl als gesundheitlich unbedenklicher als die Legierungsanteile von Titan eingestuft werden, kann eine Edelstahlelektrode, die keine Schnittkanten aufweist, für gesundheitliche Anwendungen idealer sein als eine nur hauchdünn platinierte Titanelektrode, die bei Abnutzung, Haarrissen oder Beschädigungen gesundheitlich bedenkliche Titananteile ins Wasser abgibt.
Edelstahldrahtelektroden ermöglichen schnittkantenfreie Verwendung im Wasserionisierer Welche Art von Edelstahlelektrode kann ohne Schnittkante für die beiden Wasserkammern eines Wasserionisierers auskommen? Ist die Schnittkantenfreiheit vorhanden, ist eine Edelstahlelektrode sowohl erheblich preiswerter, robuster, langlebiger, leichter zu reinigen und vor allem auch für Gesundheitsanwendungen geeigneter als eine hochempfindliche, hauchdünn rutin- oder platinüberzogene, oft nur kurzlebige und schwer zu reinigende und doch recht teure Titan- und Ti-MMO-Elektrode....
Die Lösung des Problems besteht darin, dass man statt einer Edelstahlplatte eine Edelstahldrahtelektrode herstellt, indem man
- V2A- oder säurebeständigeren V4A-Edelstahldraht mit Durchmesser von 0,7 bis 1 mm verwendet. Optimal ist 0,8 mm, für die Anode V4A 1.0 mm.
die beiden Drahtenden oberhalb des Wasserstandes der Anoden- und Kathodenkammer in dem unteren Teil einer Doppellüsterklemme befestigt. Keine Schnittkante darf irgendwie ins Wasser kommen, weil sich das Wasser durch ablösende Legierungsanteile sonst verfärbt und im Geschmack verändert.
Die Anodenelektrode an den +Pol, die Kathodenelektrode an den -Pol der Batterie bzw. des DC-Netzteils anschließt.
Für die Kathode reichen 0,7-0,8 mm dicker V2A-Draht, für die sich stärker abnutzende Anode ist V4A-Draht mit 0,8 bis 1 mm Dicke empfehlenswert. V2A-Edelstahldraht ist im Baumarkt (z.B. OBI) oder im Internet preisgünstig beziehbar.
Bezugsadresse für V2A und V4A-Draht
Zur Größe der Elektroden Für Edelstahlelektroden ist eine Länge erforderlich, die von der Lüsterklemme bis zum Boden der kleineren Kathodenkammer + plus Krümmung + hoch bis zur weiteren Lüsterklemme reicht.
Zwar gilt allgemein, dass die Leistungsfähigkeit eines Ionisierers wächst, je größer die Kontaktfläche einer Elektrode zum Wasser ist. Allerdings steigt damit aber auch der Stromwiderstrand und damit der (ohnehin geringe) Strombedarf aus der Batterie bzw. dem DC-Schaltnetzteil.
Vorteile von Drahtelektroden gegenüber Plattenelektroden Wenn man statt V2A- oder V4A-Edelstahlplatten für die Elektroden Edelstahldraht als Elektroden verwendet, hat dies u.a. mehrere Vorteile:
- V2A- oder V4A-Edelstahldraht ist leichter und preisgünstiger zu besorgen (Baumarkt, Internet)
- es ist kein Plattenzuschnitt mit Spezialwerkzeug und kein Entgraten nötig.
- die Elektroden können größenmäßig so variabel gestaltet werden, dass sie in die jeweilige Kathodenkammer passen.
- eine U-förmig gebogene Edelstahl-Draht-Kathode lässt die hochperlenden H2-Gase räumlich konzentrierter hochsteigen als eine Platte aus Edelstahl oder Titan.
- sofern eine Elektrode verbraucht oder unbrauchbar wurde, ist sie leicht und kostengünstig auszutauschen.
Im Notfall (auf Reisen, bei Unfall, im Survival-Fall etc.) kann man natürlich auch andere rostfreie Stahlarten zu Elektroden zweckentfremden:
- rostfreies Edelstahlbesteck wie Messer, Gabel, Löffel
- rostfreie Rasierklingen in kleinen Innen- und Außengefäßen
Elektroden sollten immer wieder entkalkt werden! Wie z.B. bei Wasserkochern, Kochtöpfen etc. lagern sich an der Kathode je nach Wasserhärte und Wassertemperatur mehr oder weniger rasch Reste aus Kalk, Magnesium etc. ab. Die Entkalkung
Die regelmäßige Befreiung von Kalkablagerungen erhält die Effektivität des Ionisierers, das Aussehen der Behälter und vor allem die Wirksamkeit der Elektroden konstant.
- erfolgt am raschesten durch Polvertauschung, z.B. indem das stromführende Kabel statt an die Elektrode der inneren Kammer nun an die Elektrode der äußeren Kammer angeschlossen wird und umgekehrt. Schon wenige Minuten des umgekehrt durchs Wasser fließenden Stromes reichen meist, um die Kathode zu reinigen.
- Man kann auch mit stark saurem Anolyt-Wasser, mit Zitronensäure oder einem anderen Kalklöser die verkalkte Kathode reinigen.
- Nach der Reinigung die Elektrode mit Wasser abwaschen.
Disclaimer: Die Beschreibung der Funktion des Selbstbau-Elektrolysegerätes und der damit herstellbaren Produkte (basisches Katholyt mit Wasserstoffgas H2, saures Anolyt und saure Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL)) werden als unverbindliche Informationen nur zu Forschungszwecken veröffentlicht.
Für die Richtigkeit oder eine ausreichende Information zur Anwendung für Desinfektion, Haushalt, Landwirtschaft, Industrie oder für Hygiene, Wellness, Prophylaxe oder Krankheiten bei Pflanzen, Tieren oder Menschen kann keine Verantwortung übernommen werden.
In Deutschland gilt ionisiertes, basisches Wasser im Bereich zwischen pH 6.5 und 9.5 als 'Trinkwasser'. Die erwähnten Elektrolyseprodukte sind keine zugelassenen Lebensmittel, Hygieneprodukte oder Mittel im Sinne des AMG. Sie können daher aus rechtlichen Gründen lediglich für eigenverantwortete Selbstexperimente hergestellt und verwendet werden. Heilungsversprechen werden ausdrücklich nicht gegeben.
Diese Hinweise können und sollen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung ersetzen, die bei entsprechenden Krankheiten in Anspruch genommen werden sollen. Verantwortung für die Anwendung oder Nichtanwendung des Inhaltes trägt jeder Nutzer selbst.
Da Ärzte oder Apotheker meist wenig oder gar keine Kenntnisse bzw. Erfahrungen mit den erwähnten Produkten besitzen, ist die produktübliche Empfehlung "Wegen Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!" kaum realisierbar. Eigeninitiative, Eigenverantwortung für die Gesundheit, die Bereitschaft für Neues und gesundes Selbstvertrauen sind stattdessen gefragt.
Meine Telegramkanäle: Wasserstoffgas (H2): https://t.me/Wasserstoffgas_H2 | Anolyt-Chlordioxidlösung: https://t.me/A_CDL | Impfalternativen: https://t.me/impfalternativen | Prophezeiungen & Endzeitentwicklungen: https://t.me/Prophezeiungen
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Bearbeitungsstand: 15.01.2026