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Wasserionisierung

Anwendungen für basisches + saures Wasser

Vertiefende, technische Infos


Säure-Basen-Milieu

Säuren-Basen-Gleichgewichtsverschiebung

Säuremilieu und Mikrobenentwicklung

Dosierung und Anwendungshinweise für Anolyt (saures OxidWasser)


Anolyt ist im Wasserionisierer je nach Ionisierungsdauer in beliebiger pH-Stärke (von 6.5 bis 1.5) in wenigen Minuten herstellbar. Für therapeutische Zwecke kann es sehr variabel hinsichtlich Stärke, Menge und Verträglichkeit eingesetzt werden. Manche Ärzte setzen es bis pH 1.7 ein! Da Anolyt nur schwach gepuffert ist, verätzt selbst ein so saures Produkt das Gewebe nicht.

Wenn mit schwach-saurem pH (ab ca. 5.5) und kleinen Mengen über den Tag verteilt, eine Behandlung begonnen wird, kann es relativ sicher und ohne besondere Probleme bei der Ausleitung der neutralisierten Gifte oder abgestorbenen Mikroben angewendet werden. Senkt man den pH-Wert nur langsam, kann man sich auch besser an den chlorigen Geschmack des Anolyt gewöhnen.

Anolyt-Anwendungen können innerlich (Einnahme, Einlauf) und äußerlich (einreiben, aufsprühen, befeuchten, begasen) erfolgen.

Zwar finden sich gelegentlich genauere Dosierungsangaben zur pH-Stärke und Einnahmemenge pro Tag, z.B. :

Durchschnittliche Tagesdosis von Anolyt innerlich für

  • Erwachsene: 0,125 ltr. (1/2 Glas)

  • Kinder (5-12 Jahre): 0,06 Liter (1/3 Glas)

  • Kinder (2- 5 Jahre): 0,0625 Liter (1/4 Glas)

Anolyt-Bestandteile wirken schon bei pH-Werten von ca. 5.5 in sehr geringen Einnahmemengen. Es empfiehlt sich daher ein behutsames, langsames Absenken des pH-Wertes mit zunächst geringen Einnahmemengen. Hat man sich an den chlorigen Geschmack gewöhnt und zeigt sich gute Verträglichkeit, dann kann man langsam den pH-Wert weiter absenken und die Menge erforderlichenfalls steigern.

Das eigene Körperempfinden, die Verträglichkeit und vor allem die Reaktionen auf Anolyt sollten den Maßstab für die Dosierung und Anwendungsdauer bilden.

Man sollte beachten, dass dieses hochwirksame Mittel sehr rasch sehr viele schädliche - meist anaerobe - Mikroben vernichtet und Gifte neutralisiert. Die toten, aber belastenden Mikroben oder nach Giftneutralisierung anfallenden Zerfalls-Abfallstoffe müssen möglichst umfassend und rasch ausgeschieden werden! Das belastet die Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane je nach Abfallmenge naturgemäß stark. Wenn dann in einem mehr oder weniger geschwächten Körper die Entgiftungs- und Ausscheidungskapazitäten zu gering sind, kann dies zunächst zu vorläufigen Verschlimmerungen und verschiedenen unangenehmen, evtl. schmerzhaften Symptomen führen. Diese Reaktion ist bekannt als sog. 'Herxheimersche Reaktion'. Im Prinzip können diese Symptome als ein Anzeichen der Wirksamkeit einer effektiven Therapie angesehen werden. Sonst wären ja nicht so viele Zerfallsprodukte zu entsorgen!

Um die Entgiftungs- und Ausscheidungsleistungen und den Energiezustand zu verbessern, sollte dann möglichst viel basisches AktivWasser (Katholyt) getrunken werden!

Evtl. sollte die Behandlung mit Anolyt für 1-2 Tage ausgesetzt bzw. mit geringerer Dosierung und schwächerem (höherem) pH-Wert behutsam fortgesetzt werden.

Insofern lassen sich für die Anolytverwendung nur einige allgemeine Hinweise geben:

  • Anolyt entzieht anaeroben, schädlichen Mikroben und Giften sofort beim Kontakt Elektronen und neutralisiert bzw. tötet sie dadurch. Es eliminiert zunächst jene Mikroben oder Gifte, die auf seinem Verbreitungsweg vorhanden sind. Mit jedem Kontakt neutralisiert sich das Anolyt mehr und zerfällt letztlich in Wasser und Salz. Es kann sich daher in tieferen Schichten erst entfalten, wenn die oberen Schichten bzw. ersten Wegstrecken von Giften oder schädlichen Mikroben befreit sind. Nimmt man es über den Mund auf, so nimmt die Wirksamkeit vom Mund über die Speiseröhre, Magen etc. immer mehr ab, weil es seine Elektronenabgabekapazität auf seinem Weg zunehmend verbraucht. Erfolgt die Anolyt-Aufnahme über die Haut, z.B. über Besprühen, Einreiben oder Begasen, dann werden zunächst die äußeren, dann nach und nach die tiefer liegenden Hautschichten, Lymphe, Blut etc. von Giften und schädlichen Mikroben befreit.

  • Um innere bzw. tiefere Schichten von Giften und schädlichen Mikroben zu befreien, muss dies schichtweise bzw. streckenweise erfolgen. Wie man bei einer Zwiebel verschiedene Schichten ablösen oder ein Weg nur nach und nach von Müll befreien kann, ist es auch bei der Anolytanwendung besser, durch wiederholte, häufige, schwächere, flüssigkeitsreichere Dosen zu behandeln, als mit einer hochkonzentrierten, aber nur vereinzelten oder fallweisen Massivanwendung.

  • Durch lokale Anwendungen kann man rascher tiefere Bereiche erreichen, die über die Mundaufnahme erst nach und nach bzw. in zu geringer Dosierung erfasst werden.

    • Um z.B. Dünndarm, Dickdarm, Enddarm, Knochen etc. rasch und konzentriert zu erreichen, sind Anolyt-Einläufe geeignet und effektiv.

    • Um Haut, Unterhautgewebe, darunter liegende Knorpel, Knochen, Sehnen oder auch Organe, Drüsen etc. rasch und konzentriert zu erreichen, sind Befeuchten, Besprühen, Einreiben der Haut, Auflagen, Wickel etc. geeignet.

    • Um rasch die Haut des ganzen Körpers (außer dem Kopf) zu entgiften bzw. von schädlichen Mikroben zu befreien, kann z.B. eine Begasung mit den Anolytdämpfen erfolgen, wenn der Körper mit Ausnahme des Kopfes in einem luftdicht unterhalb des Halses angebrachten Plastiksack steckt. Der Wasserionisierer muss dann entweder innerhalb des Plastiksackes stecken oder die Anolytgase müssen über einen Schlauch in den Sack geführt werden.

    • Um Augen, Ohren lokal-konzentriert zu behandeln, sind Augenbad, Ohrbeträufeln, getränkter Ohrenstöpsel etc. geeignet.

    • Bei chronischem Mikrobenbefall / Erkrankungen bzw. Vergiftung (z.B. durch Schwermetalle, Pestizide etc). ist es besser, wiederholt in mehrstündigen Abständenund erforderlichenfalls über mehrere Wochen geringere und schwächere Anolytmengen einzunehmen, als es in hoher Konzentration und größerer Menge stoßweise und selten anzuwenden.

    • Je stärker ein Organismus von Viren, Bakterien, Pilzen (Mikroben) befallen ist, desto tiefer sollte der pH-Wert und desto größer die Dosis sein.

    • Bei einer akuten Vergiftung oder einer aktuellen, starken Infektion kann es (überlebens)wichtig sein, durch Anolyt mit pH 2.5 (das in Sekunden Mikroben tötet) die Gifte sofort zu neutralisieren und eingedrungene, sich rasch vermehrende Viren, Einzeller, Bakterien etc. sofort abzutöten und deren Vermehrungsstadien abzublocken. Eine dann wahrscheinlich auftretende starke 'Herxheimersche Reaktion' ist dann das kleinere, leichter wieder reparierbare Übel.

    Aus vielerlei Gründen ist es nicht sinnvoll oder möglich, klare, eindeutige Dosierungsempfehlungen für die Anolytverwendung zu geben. Aber man bedenke, dass auch bei den üblichen chemischen Antibiotika und sonstigen Medikamenten die Dosierungsangaben und Einnahmedauer im Grunde auch nur Ungefähr-Hinweise durch Hersteller, Ärzte oder Apotheker sind!

    Das eigene Empfinden, die Reaktion und die positiven Auswirkungen sind dann jene Kriterien, die statt Messinstrumenten oder pseudogenauer Herstellerangaben die Dosierung und Dauer der Anwendung bestimmen.

    Anolyt verhindert aber im Gegensatz zu chemischen Antibiotika aufgrund anderer Wirkweise (Oxidation durch Elektronenentzug) eine Resistenzbildung seitens der Mikroben. Es vernichtet hauptsächlich die anaeroben, meist schädlichen Erreger und allenfalls vernachlässigbar wenige nützliche Mikroben. Auch deshalb ist es chemischen Antibiotika, die meist undifferenziert schädliche und nützliche Zellen bzw. Mikroben vernichten, überlegen.

    Da zumindest in Europa Ärzte oder Apotheker noch sehr wenig Kenntnisse bzw. Erfahrungen mit den Wasserionisierungsprodukten Katholyt, Wasserstoffgas und Anolyt, besitzen, ist die medikamentenübliche Empfehlung "Wegen Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!" kaum realisierbar. Eigeninitiative, Eigenverantwortung für die Gesundheit, die Bereitschaft für Neues und gesundes Selbstvertrauen sind stattdessen gefragt.

Disclaimer: Die Beschreibung der Funktion von Selbstbau-H2-Wasserionisierern und der durch sie herstellbaren ionisierten Wasserarten werden nur zu wissenschaftlichen Forschungszwecken als unverbindliche Information veröffentlicht. Es werden keine Geräte oder Teile davon kommerziell vertrieben!

Für die Richtigkeit oder eine ausreichende Information zur Anwendung für Desinfektion, Haushalt, Landwirtschaft, Industrie oder für Hygiene, Wellness, Prophylaxe oder Krankheiten bei Pflanzen, Tieren oder Menschen kann keine Verantwortung übernommen werden.

In Deutschland gilt das damit hergestellte ionisierte, basische Wasser im Bereich zwischen pH 6,5 und 9.5 als 'Trinkwasser'. Darunter oder darüber liegende pH-Wasserprodukte sind keine zugelassenen Medikamente bzw. Arzneimittel im Sinne des AMG. Sie können daher aus rechtlichen Gründen lediglich für eigenverantwortete Selbstexperimente verwendet werden. Im Falle der Selbstherstellung ist ausschließlich der Benutzer verantwortlich. Ebenso bleibt der Anwendungsbereich jedem selbst überlassen. Heilungsversprechen werden ausdrücklich nicht gegeben.

Diese Hinweise können und sollen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung ersetzen, die bei entsprechenden Krankheiten in Anspruch genommen werden sollen. Verantwortung für die Anwendung oder Nichtanwendung des Inhaltes trägt jeder Nutzer selbst.


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Bearbeitungsstand: 30.10.2018

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