Gerd Gutemann

Das Wesen von Gesundheit und Krankheit

Krankheitsentstehung und -Heilung aus organisch-energetischer, psychischer und geistiger Sicht

Vergleich der Schulmedizin mit Offenbarungen Jesu durch Jakob Lorber und Gottfried Mayerhofer


Inhaltsübersicht:


Was bedeutet 'krank' und 'gesund' sein?

Einheitliche Definitionen dieser beiden Begriffe gibt es in der Wissenschaft bzw. Heilkunde nicht. Der Begriff und das Wesen von 'Gesundheit' bzw. 'Krankheit' wird nach den Offenbarungsschriften von G. Mayerhofer so definiert:

"'Gesundheit' heißt im Allgemeinen ein solcher Zustand, sei es moralisch, geistig oder körperlich, wo der normale Lebensgang aller Organe und deren Funktionen in nichts gestört ist, und der Mensch oder das Tier oder jedes lebende Wesen das Vorhandensein des einzelnen Organs nicht fühlt, oder gleichsam nicht zu sagen weiß, ob und wo es existiert. Sobald nun durch innere oder äußere Einflüsse dieser normale Zustand gestört ist, so fühlt sich das Tier oder der Mensch 'krank', in geringem Maße 'unpäßlich'. In diesem Zustand geben sich Schmerzen in den verschiedenen Teilen des Körpers kund und zeigen dadurch an, daß es im ganzen Organismus des lebenden Wesens nicht so geht, wie es sein sollte." (GM.NT48.001,05)

Aus energetischer Sicht ist "Krankheit der Zustand, in welchem die (magnetische) Lebenskraft in ihrem Entwicklungs-Prozesse gestört ist, wo selbe gleichsam auf einige Zeit aus dem harmonischen Verbande mit ihrer sie umgebenden Welt heraustritt und so dann das Unregelmäßige auch durch Symptome oder äußere Anzeichen sich kund gibt." (GM.NT48.033,061)

Wenn Gesundheit bzw. Krankheit mit Lebenskraft und deren Fluss zusammenhängt, dann sind auch jene Verfahren, die Lebenskraft messen und auf dieser Ebene behandeln, die Mittel der Wahl, z.B. das Oberonsystem (Frequenzmuster-Diagnose + Therapie)

Krankheit lt. Schulmedizin

Dr. Geerd Hamer: "In der bei uns herrschenden Schulmedizin gilt "Krankheit" gemeinhin als ein "Fehler der Natur", als ein Zusammenbruch des sog. "Immunsystems" als etwas "Bösartiges", das versucht, den Organismus zu zerstören und deswegen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln einer medizinisch- militärischen Strategie bekämpft und ausgemerzt werden muß."

Krankheitskorrektur durch 'sinnvolle biol. Sonderprogramme' (GNM)

Jesus weist in seinen Neuoffenbarungen verschiedentlich durch Lorber und Mayerhofer darauf hin, dass Krankheiten ebenso wie Leid und Not positive Zwecke haben, u.a., dass man innehält und über die eigenen Fehler, die zum Problem führten, nachdenkt und daraus die notwendigen und rechten Konsequenzen zieht. Letztlich geht es darum, zur ursprünglichen natürlichen, sozialen, seelischen und geistigen Ordung zurückzukehren - freiwillig aus Einsicht und Vernunft oder durch die Umstände erzwungenermaßen...

Die Germanische Neue Medizin nach Dr. Geerd Hamer hat herausgefunden, daß Erkrankungen in dem bisher geglaubten Sinne gar keine "Krankheiten" sind, sondern daß die Symptome, die man bisher sog. "Krankheiten" genannt hatten, zweiphasige 'Sinnvolle Biologische Sonderprogramme'der Natur sind, wovon die vermeintliche "Krankheit" jeweils nur eine Phase darstellt.

Die dabei unbewusst ablaufenden hochkomplexen Vorgänge lassen logischerweise auf eine dahinter stehende, hochintelligente Selbstdiagnose- und Selbstkorrekturinstanz schließen, die wohl auf der Kommunikationsebene Geist - Seele - Gehirn - zugeordnetes Organ bzw. Funkton verläuft.

Krankheitsentwicklung aus energetischer Sicht

Die eben genannte Definition von Gesundheit bzw. Krankheit durch die Offenbarungen G. Mayerhofers weist auf Information (Frequenzmuster) und Energie als wesentliche Steuerungs- und Antriebsgrößen hin.

Jakob Lorber gibt nähere Aufschlüsse darüber

  • was in Seele, Nervenbereich und mater. Körper geschieht, wenn ein Seelenbereich energetisch geschwächt oder durch Informationen irritiert ist. (jl.hson.001,10)

  • dass Spannungsmangel in den Nerven durch Fehlen der nötigen Lebenskraft irgendwann eine organ. Störung / Erkrankung bewirkt. (jl.hson.001,10)
  • wie die Nerven Spannungsmangel durch Energieentzug aus Blutbestandteilen auszugleichen versuchen und wie daraus organ. Erkrankungen entstehen. (jl.hson.001,11)
  • dass ein unmittelbarer, direkter Zusammenhang zwischen bestimmtem Seelenbereich und krankem Organteil / Funktion existiere (Psychosomatik, Eigenschaften) (jl.hson.001,11)
Die Entdeckung von Dr. Geerd Hamer, dass bestimmte, schockartig empfundene, massive biologische Konflikte (DHS, Dirk-Hamer-Syndrom) von der Psyche so stark auf bestimmte zugeordnete Hirnareale einwirken können, dass dort sogar kreisförmige Gewebeveränderungen im CT sichtbar werden (sog. 'Hamersche Herde, HH), erlaubt es, solche psychosomatischen Zusammenhänge geradezu zu kartographieren. Das gibt auch neue Diagnose- und Therapieansätze gerade bei Krebs.

Einfluß des Energiezustandes der Seele auf den Körper

Ebenfalls in den Schriften Lorbers finden sich nähere Hinweise,

Wenn nun die GNM darauf hinweist, dass zur Wiederherstellung der Gesundheit ein ungelöster Konflikt erst bereinigt werden muss, dann besteht die Konfliktlösung meist nicht nur in der Erkenntnis, welchen Fehler man machte bzw. dass man falsch auf massive Reize reagiert, sondern vielfach auch darin, dass man z.B. vergibt, verzeiht, sich zu wehren lernt etc. - also gesundheitsförderliche, positive Eigenschaften und Verhaltensweisen entwickelt.

Dann ändern sich die geistigen, seelischen Steuerungsimpulse (Informationen) und Gehirn, zugeordnetes Organ oder Funktion kehren in sinnvollen Aufbau- oder Abbauprozessen zur Ordnung = Gesundheit zurück.

Wie reagiert die Seele allgemein auf Krankheit und Alterungsprozesse?

Aus gleicher jenseitiger Quelle erfolgt Aufschluß darüber, wie die Seele auf Störungen reagiert:

"Nachdem wir den eigentlichen Begriff von Gesundheit und Krankheit näher bezeichnet haben, so bleibt uns nur noch übrig, inwiefern denn diese von Geburt aus angefangene Krankheit oder immerwährende Störung des Lebens-Organismus gerecht, und inwiefern selbe nicht am Platze ist. - (GM.NT48.014,05)

Alles was besteht, hat.. den Drang des Bestehens, der Veränderns, des Auflösens und des sich Vergeistigens. (GM.NT48.014,06)

Einem jeden Dinge ist aber in seiner eigenen Organisation soviel Lebenskraft gegeben worden, daß die Zerstörungseinflüsse der Außenwelt nicht so schnell ihren Zweck erreichen können, sondern daß der Verwandlungsprozeß- und Auflösungsprozeß nur nach und nach, nach gewissen Alter- und Entwicklungsgesetzen sich vollführen soll.(GM.NT48.014,07)

Daher wird die Störungs- oder Krankheitsperiode eines jeden Dinges immer durch neu hinzukommende Lebenskraft so lange ausgeglichen, bis das Ding in der großen Kettenreihe alles Geschaffenen seinen Zweck erfüllt hat, zu was es geschaffen wurde. (GM.NT48.015,01)

Damit also ein Organismus möglichst lange seine irdischen Aufgaben erfüllen kann ist Zuführung von Lebenskraft und Informationen nötig, weil dadurch Störungen oder Erkrankungen wieder korrigiert werden können.

Jedes Mittel, das daher der Seele energetische Stärkung zuführt, kann zur (Selbst)Heilung beitragen.

Bezogen auf die GNM-Therapie bedeutet das, dass zur Krankheitsheilung

    rechte Informationen einerseits (angemessene Konfliktanalyse und geistige, psychische oder soziale Konfliktbewältigungsstrategien) und Zufuhr von Lebenskraft andererseits (z.B. durch Sonnenlicht, Elektrizität, Magnetismus, Sauerstoff, Bewegung, Salz, Wasser, Nahrung etc. )
wesensmäßige Grundbestandteile sind.

Krankheitsursache Ordnungsübertretung

Nach Jesu Offenbarungen durch Jakob Lorber sind Übertretungen gegen Gottes Ordnung und die Naturgesetze (= Sünden) nämlich die zentralen und wichtigsten Hauptursachen von Krankheit u. frühem Tod. (jl.ev06.055; jl.ev06.056; jl.ev08.181,13; jl.ev09.035,06-07; jl.ev04.080 jl.ev04.080,18 f; jl.ev03.010; jl.Erde.059)

Mehr dazu s. Übertretungen der göttl. Ordnung als Hauptursachen von Krankheiten.

Eine knappe Aufzählung von seelischen Verfehlungen, Fehlentwicklungen (Sünden) zeigt, wie vielfältige Ursachen zu beachten sind.

s. spez. Linksammlung über seel. u. geistige Ursachen von Krankheiten

Gesundheit, Krankheit, Krankheitsursachen, Heilung, Heilmittel aus geistiger Sichtweise

Welche Folgen hat die Beachtung der allg. Naturgesetze, welche Folgen haben Fehler dagegen?

"Das Beschleunigen dieses Prozesses durch künstliche Fehler gegen das angestammte Naturgesetz bedingt daher die uns sichtbare, näher tretende eigentliche Kranheit, oder die sichtbare Strafe gegen das Mißachten allgemeiner Naturgesetze." (GM.NT48.015,02)

"Je mehr Menschen in den ältesten Zeiten dem großen Schöpfungsplane gemäß lebten, desto weniger wurden sie krank, desto weniger störten sie den von der Natur angewiesenen Verlauf, der ihnen angewiesen war, um ihre Mission als irdische Menschen zu vollführen und die geistige leichter antreten zu können. Sie lebten im Einverständnisse mit der Natur, und ihr eigener Organismus unterlag keiner anderen Störung, als der gesetzmäßigen, welche durch Unbrauchbarkeit der Organe endlich den Tod herbeiführen mußte, da alle anderen Einflüsse durch tägliche Ersetzung von Lebenskraft wieder ausgeglichen wurden." (GM.NT48.015,05)

Auch hier wieder der Hinweis auf die Bedeutung der täglichen Zuführung von Lebenskraft. (s.o.)

Soweit es Lichtenergien sind, können fehlende Energien zugeführt werden z.B. durch Bio-Lichtkonzentrate.

Haben organische Erkrankungen ihre Ursache im Seelischen?

Jakob Lorber wies in seiner durchs 'innere Wort' erhaltenen Schrift 'Die Heilkraft des Sonnenlichtes' schon 1851 auf psychosomatische Zusammenhänge hin.

Nach seinen Angaben kann die menschl. Seele nur kräftig und gesund sein, wenn sich die Gefühle, Einstellungen, Haltungen, Eigenschaften und Verhaltensweisen eines Menschen in der natürlichen Ordnung = Gottes Ordnung befinden. Übertritt ein Mensch diese Ordnung (= Sünde) - mag sie ihm bekannt sein oder nicht, mag er sie akzeptieren oder nicht -, dann wird die Seele in jenem Bereich geschwächt, der mit einer Eigenschaft, einem Charakterzug oder eine Emotion zusammenhängt. Jene körperlichen Bereiche, die damit in entsprechender Verbindung zusammenhängen, werden ebenfalls geschwächt, in ihrer Funktion gestört und können dann auch organisch erkranken.

Dr. E. Bach erkannte 1930 ebenfalls Zusammenhänge zwischen Seele und Körper. Er begriff zunächst, daß Menschen mit verschiedensten funktionalen Störungen oder organ. Erkrankungen gleichartige seelische Reaktionsmuster, Einstellung oder Eigenschaften aufwiesen. Er teilte daher seine Patienten in seelische Typengruppen ein, erstellte psychologische 38 Typologien. Egal, wie alt seine Patienten waren, aus welchen Gesellschaftsschichten oder Kulturen sie kamen, fand er, daß sie gleichartigen Seelenzuständen (Emotionen, Eigenschaften) zugeordnet werden können.

Im 1930 verfassten Werk 'Heile dich selbst' verbalisiert Dr. Bach, "daß körperliche Erkrankungen nicht in erster Linie auf organische Ursachen zurückzuführen sind, sondern auf eine Störung des seelischen Befindens durch Stimmungen und Gemütshaltungen, die nicht im Einklang mit der normalen Gemütsverfassung sind." (N. Weeks a.a.O. S. 59)

Worin bestehen die eigentlichen Verursacher von Krankheiten?

Da Krankheiten immer eine Störung der Ordnung (= Informationsstörung) im materiellen oder feinstofflich-seelischen Körper bzw. des Geistes darstellen, muß vor allem erforscht und erkannt werden, was die Unordnung bzw. Schwäche in der Seele oder im Geist herbeigeführt hat.

Durch G. Mayerhofer wird als hauptsächliche Ursache genannt:

"Alles Sündigen gegen Meine (göttl.) Urgesetze ist eben auch nichts anderes als ein Krankwerden, d.h. ein Stören der gerechten Ordnung. Dieses Stören kann herbeigeführt werden durch eigenes oder fremdes Verschulden, durch notwendig bedingte oder auch freiwillige Veränderungen des organischen Baues eines jeden Dinges; - denn 'krank' heißt in diesem Sinne beim Steine ebenfalls, wenn er seiner primitiven Unordnung entgegen andere Verhältnisse eingehen muß, die zwar seine Veränderungen anbahnen, aber durch die inneren geistigen und äußeren materiellen Einflüsse bedingt, seine Auflösung, seine andere Bestimmung, seine Verwandlungen bestimmen und bezwecken müssen; denn so wie er geschaffen, konnte er nicht bleiben, da wie in jeder Kreatur beim ersten Atemzuge Tod und Leben miteinander kämpft, auch in ihm bei der ersten Minute seines Bestehens schon die Veränderungsgesetze auf ihn einwirken. (GM.NT48.014,03)

Deswegen könnte man die Krankheiten oder Störungen des natürlichen Prozesses bei allem Geschaffenen in nötige, bedingte oder freie und unfreiwillige einteilen; wie ja auch beim Menschen und bei jeder lebenden Kreatur der Tod oder Übergang von einen Stadium ins andere der Abschluß ist des seit der Geburt angebahnten Störungs-Prozesses des Bestehenden, welcher ebenfalls im Anblick des Bestehens oder der Gesundheit, das ewige Verändern oder Krankheit bis zur Auflösung genannt werden kann." (GM.NT48.014,04)

Neg. Eigenschaften und Emotionen haben nicht nur informierende, energetische Auswirkungen auf den Körper, sondern können noch viel schwerwiegendere Wirkungen auf geistiger Ebene auslösen. Weil neg. Denken, Reden und Handeln immer auch eine Übertretung der göttl. Ordnung (= Sünde) darstellen, öffnen sie nämlich widergöttlichen Geistwesen (niedere Geister bzw. Dämonen unter Satans Führung) den Zugang zum Denken, Fühlen und Wollen des Menschen. Sie erzeugen vielfach Umsessenheit und Besessenheit.

Nur die wenigsten Menschen wissen heute noch, was alles zu diesen äußerst schwerwiegenden geistigen Verfehlungen zählt. Eine knappe Aufzählung solcher geistigen Krankheitsursachen mit Fallbeispielen gibt hierüber aus christlicher Seelsorge einen Einblick.

Okkulte Praktiken, die Zugehörigkeit zu okkulten Gemeinschaften, falsche Gottesbegriffe, Hinwendung zu falschen Göttern und auch die Verbreitung irriger Ideologien führen die Menschen von Gott und seiner Ordnung weg und hin zu Satan und seiner Gegenordnung. Diese meist unwissentlich erfolgenden Verfehlungen auf geistig-spiritueller Ebene übertreffen die Verfehlungen auf seelischer Ebene hinsichtlich der Bedeutung und negativen Auswirkungen bei weitem!!

Diese geistigen Ursachen stellen daher auch Krankheitsursachen dar, die häufiger, und schwerwiegender und daher schwieriger zu heilen sind als die Ursachen auf seelischer Ebene.

Sofern die GNM nicht nur die seelische Ebene, sondern auch die noch verborgenere, aber bedeutsamere geistige Ebene integriert, wird ihr bislang grandioses Psyche-Körper-Konzept zum ganzheitlichen Diagnose- und Therapiekonzept.

Übertretungen der göttl. Ordnung als Krankheitsursachen

Dr. Hamer weist auf den Sinn hinter einer Krankheit hin: "Eine "Krankheit" im gängigen medizinischen Sinn gibt es, streng genommen, nicht. Wir hatten bei dem, was wir "Krankheiten" genannt hatten, Fehler von "Mutter Natur" angenommen, daß das vermutete "Immunsystem" (gedacht als Abwehrarmee unseres Organismus) zu schwach geworden sei. "Mutter Natur" macht jedoch keine Fehler, es sei denn, absichtliche, scheinbare Fehler, die auch einen Sinn haben, wenn auch für ein Individuum manchmal mit negativen Begleiterscheinungen, jedoch zugunsten des Wohles der größeren Gruppe.

Daher lässt sich aus der Art der Erkrankung ein Sinn erkennen, wie dies z.B. in den sog. 'Sonderprogrammen' erkennbar wird.

Welchen geistigen Sinn jede Krankheit letztlich hat, ergibt sich aus jeweils aus den Ursachen. Jesus weist klar auf die direkten Zusammenhänge zwischen Sünden gegen seine göttl. Ordnung und Krankheit, Not und Elend hin. Zugleich zeigt er auch den positiven Sinn von Krankheiten auf:

"Mangel, Not und allerlei Elend lasse Ich nur dann unter die Menschen kommen, wenn sie von Mir ganz abgefallen und zum Teil finstere und dumme Götzendiener und zum Teil pur selbstsüchtige und gottlose Weltlinge geworden sind. Denn Not und Mangel nötigen die Menschen zum Denken über die Ursachen ihres Elends, machen sie erfinderisch und scharfsichtig, und es werden auf diese Art bald ganz kluge und weise Männer aus einem Volke aufstehen, die ihren Mitmenschen die Augen öffnen und ihnen die Quellen des allgemeinen Elends zeigen, und viele treten dann bald aus den Schranken ihrer Trägheit und rüsten sich zum Kampfe gegen jene mächtig gewordenen Müßiggänger, die über die durch sie mit Blindheit geschlagenen Völker tyrannisch herrschen und die eigentlichen Gründer des allgemeinen Elends auf dieser Erde sind. Diese werden unter oft schweren Kämpfen entweder gänzlich besiegt und vertrieben oder zum wenigsten dahin genötigt, den Völkern solche Gesetze zu geben, unter denen sie bestehen können. Und so kehrt dann allzeit nach dem Maße Glück und Wohlstand unter den Menschen ein, in welchem Maße die Menschen wieder zu dem einen allein wahren Gott zurückzukehren angefangen haben. (jl.ev09.035,04)

Würden die Menschen sich nie von Gott abwenden, so würden sie auch nie in eine Not und in ein Elend verfallen. (jl.ev09.035,05])

Wenn ihr sonach auch in euren Nachkommen stets in und bei Mir im Glauben und in der Tat nach Meiner Lehre verbleiben werdet, so werdet ihr auch nie ein Elend zu bestehen haben. Auch des Leibes Krankheiten werden eure Seelen nicht ängstlich und kleinmütig machen; denn des Leibes Krankheiten sind allzeit nur die bitteren Folgen der Nichtbefolgung der von Mir den Menschen allzeit klar ausgesprochen gegebenen Gebote. (jl.ev09.035,06)

Wer diese schon von seiner Jugend an treu zu halten anfängt, der wird bis in sein hohes Alter keines Arztes bedürfen, und seine Nachkommen werden nicht an den Sünden ihrer Eltern zu leiden haben, wie das bei den alten, Gott getreuen Völkern oft durch Jahrhunderte der Fall war. Aber wenn die Menschen auszuarten angefangen haben, dann sind auch bald schwere Körperleiden über sie gekommen und haben sie die Folgen der Gering- oder Garnichtachtung der Gebote Gottes kennen gelehrt. (jl.ev09.035,07)

Wodurch entstanden die ersten Krankheiten bei den Urmenschen?

Erst als die Urmenschen die ihnen bekannte göttl. Ordnung übertraten, entstanden die ersten Krankheiten, die sich auch auf die Kinder übertrugen und zur frühen Kindersterblichkeit beitrugen.

"Liesest du in einer Chronika von schweren Krankheiten unter jenen Menschen, die Gott ergeben waren und nach Seinen Geboten lebten?! Sie erreichten alle ein hohes Alter, und ihr Sterben war ein sanftes, schmerzloses Einschlafen. Da starb auch kein Kind; denn es ward von ganz gesunden Eltern gezeugt und der gesunden, einfachen Natur gemäß genährt und auferzogen. (jl.ev06.055,02)

Als aber später bei den Menschen allerlei Hoffart und mit ihr ein ganzes Heer von tollsten Sünden wider die Gebote Gottes und wider die Gesetze der Natur Eingang fand, da erst kamen aus eigenem Verschulden allerlei böse Krankheiten unter die Menschen. Die also geschwächten Menschen konnten dann auch keine gesunden Kinder mehr erzeugen. Solche schon vom Mutterleibe an verkümmerten Kinder mußten nach und nach auch stets mehr und mehr von allerlei Krankheiten befallen werden und zu sterben anfangen in allen Stadien ihres Alters. (jl.ev06.055,03)

Daß nun solches also geschieht, müßt ihr euch nicht denken, als hätte solches Gott aus irgendeiner unerforschlich geheimen Absicht unter die Menschen verordnet; aber zugelassen hat Er es, damit die Menschen fürs erste durch die Krankheiten vom zu vielen Sündigen abgehalten werden, und fürs zweite, daß sie durch die bitter-schmerzlichen Krankheiten mehr von der Welt abgezogen werden, in sich gehen, ihre Sünden erkennen, sie verabscheuen und so in Geduld und Ergebung in den göttlichen Willen selig werden können." (jl.ev06.055,04)

Krankheiten sind daher keine Strafe Gottes, wohl aber Zulassungen Gottes, die einen höheren, vor allem geistigen Zweck verfolgen.

Ist die göttl. Ordnung den Menschen mitgeteilt worden?

Durch Lorber wurde mehrfach mitgeteilt, daß die Menschen zu allen Zeiten und überall immer wieder durch Propheten und Lehrer genau über die göttliche Ordnung unterrichtet worden sind. Hätten sie sich an die darin enthaltenen einfachen Lebensregeln gehalten, wären sie gesund geblieben bzw. würden Kranke auch wieder gesund werden. Darin heißt es u.a.:

"Die meisten Leibeskrankheiten sind Folgen von allerlei Sünden, die der Mensch schon von seiner Jugend an bis zu seinen alten Tagen hin gleichfort und am Ende schon aus einer Art Gewohnheit begangen hat. Manche Krankheiten der Menschen sind ein Erbe von Eltern und Voreltern an ihre Kinder und Kindeskinder, weil da schon die Eltern und Voreltern gesündigt haben. Da kann man Gott dann keine Schuld geben, wenn die Menschen sich selbst allerlei Krankheiten, Schmerzen und Leiden bereiten. Man könnte Mir wohl sagen und einwenden: »Wenn der Mensch sogleich von Gott aus belehrt worden ist, was er zu tun hat, um in der gerechten Ordnung in der Welt zu leben und zu bestehen, und er handelte und tat nicht danach, so ist er offenbar selbst schuld daran, daß er in allerlei Leiden verfallen ist; hat aber der Mensch alles von der Natur ablernen und aus allerlei widrigen und oft sehr bösen Erfahrungen klug werden müssen, dann ist der Mensch an seinem Leiden nicht schuld und ist das bedauernswürdigste Geschöpf auf Erden!« (jl.ev06.162,02)

03] Ja, sage Ich Selbst, das wäre der Mensch auch fürwahr, wenn es also wäre! Daß es aber nicht also ist, beweist die Erschaffung des ersten Menschenpaares im Paradiese, das beinahe ununterbrochen von Gott aus in allem möglichen mehr denn hundert Jahre hindurch unterrichtet wurde. Und dazu erweckte Gott in jener ersten Menschenzeit auf dieser Erde noch fort und fort Seher und Propheten, die die mehr und mehr weltlich gewordenen Menschen lehrten und ihnen den Willen Gottes offenbarten. (jl.ev06.162,03)

Bei so bewandten Umständen konnte kein Mensch sagen, daß er von niemandem erfahren habe, wie er nach dem Willen Gottes zu leben habe. Aber die Menschen kultivierten sich nur zu bald ihre irdische Wohnwelt gar sehr, erbauten Städte und errichteten ein Prachtwerk ums andere, wurden so in ihre Welt verliebt und vergaßen vor lauter Welt Gott und wurden sogar Gottesleugner. Kam dann auch ein Seher, von Gott erweckt, zu solchen Menschen, so wurde er nur ausgelacht, und niemand achtete auf den Sinn seiner Rede. (jl.ev06.162,04)

Nun, derlei Menschen mußten dann ihre Klugheit freilich nur aus allerlei bitteren Erfahrungen erlernen und sich daraus mühsam eine Lebensregel selbst bestimmen. Diese Lebensregeln, wie zum Beispiel nun die unter den vielen Heiden, waren aber schon zum größten Teil Sünden wider die wahre, göttliche Ordnung, und es mußten aus ihnen notwendig allerlei leibliche und seelische Übel unter den Menschen gang und gäbe werden. (jl.ev06.162,05)

Wenn nun Gott eines solchen Menschen Seele fürs ewige Leben erhalten will, so muß Er ihr durch allerlei körperliche Leiden dazu verhelfen, und zwar dadurch, daß eine solche zu sehr an der Welt hängende Seele eben durch so manche Leiden und Schmerzen mehr und mehr von der Welt abgezogen wird, ohne die sie ganz von der Materie der Welt und somit von ihrem Tode und Gerichte an sich gezogen und verschlungen würde. Und seht nun, das ist der Grund, warum nun auf der Erde die Menschen so manches und vieles zu erleiden haben!" (jl.ev06.162,06)

Krankheiten solle daher vor allem den nötigen Leidensdruck schaffen, daß nach den wahren Ursachen geforscht und entsprechende Änderungen an den Ursachen vorgenommen werden. Insofern haben Krankheiten einen positiven Sinn für Seele und Geist.

Zentrales Ziel jeder Behandlung sollte es daher sein, dem Kranken die Ordnung Gottes zur Kenntnis zu bringen und ihm dabei zu helfen, freiwillig und ernsthaft wieder zu ihr zurückzukehren!

Es genügt daher nicht, lediglich einen biologischen Konflikt als Krankheitsauslöser zu suchen und zu lösen, sondern die Lösung sollte umfassender ausfallen!

Vermeiden von krankmachenden Mangelerscheinungen und falscher Lebensführung

Aus obigen Hinweisen, dass die ständige Zufuhr von elementaren Lebensenergiespendern für die Bewahrung oder Wiedergewinnung der Gesundheit nötig ist, ergibt sich, dass erstrangig auf solche Energiespender besonders geachtet wird, wie sie z.B. Sonne, Luft, Wasser, Salz, Nahrung, Bewegung etc. darstellen.

Durch beachten elementarer Gesundheitsregeln können/sollen folgende Mangelerscheinungen und falsche Lebensführung vermieden werden:

Folgende krankmachende Einflüsse von außen sollte möglichst behoben bzw. vermieden werden:

Hauptgruppen der seelisch-energetischen Heilmittel

Unter den energetisch-seelischen Heilmitteln, die Lebensenergie und lebenswichtige Informationen (Frequenzmuster) zuführen, lassen sich zwei Hauptgruppen unterscheiden:

Den universell stärkenden und heilenden Mitteln ist der Vorzug zu geben, weil sie keine exakte Diagnose voraussetzen und umfassender ganzheitlich wirken. Selbst wenn der Heilungsprozeß langsamer verlaufen mag, ist er letztlich gründlicher, weil er das gesamte System erfasst und mittherapiert.

Warum kann ganzheitliche Heilung nur von Gott kommen?

Wenn schon der Anspruch erhoben wird, ganzheitlich-holistisch zu behandeln, dann muß der Therapieansatz auch die geistig-religiöse Ebenen miteinbeziehen, die göttliche Ordnung dabei berücksichtigen und wiederherzustellen versuchen.

Das universellste und wirksamste geistige Heilmittel ist jedoch das Wort Gottes (Bibel und Offenbarungen Jesu, z.B. durch Swedenborg, Lorber, Mayerhofer u.a.) und die Einhaltung der darin enthaltenen Lebensregeln sowie Gebet unter Handauflegung (geistiges Heilen).

Es ist klar, daß die besten Vorsorgetipps bzw. Heilmittel von dorther kommen, woher der Mensch stammt, eben von seinem Schöpfer, von Gott = Jesus Christus. Dies veranschaulicht Jesus durch Lorber mit einem technischen Vergleich, wonach jener, der eine Maschine kunstvoll konstruiert, auch die umfassendste und beste Gebrauchsanleitung erstellt:

jl.ev09.035,08] "Denn so da ist ein Mensch nur, der eine kunstvolle Maschine zu irgendeinem Gebrauch anzufertigen versteht, so versteht er sicher auch, wie sie zum zweckdienlichen Gebrauch zu verwenden ist, und wie man die Maschine zu handhaben hat, daß sie nicht verdorben und sodann zum ferneren Gebrauch völlig untauglich wird. Und wenn der sachkundige Verfertiger der Maschine dem, der sie ihm zum Gebrauch abgekauft hatte, sagt und zeigt, was er zu beachten hat, um von der Maschine einen dauerhaft nützlichen Gebrauch machen zu können, so muß der Käufer das ja auch genau beachten, was ihm der Maschinenmeister gesagt hat. So aber der Käufer mit der Weile das entweder aus Eigen- oder Leichtsinn nicht mehr beachtet, wie die Maschine zu behandeln und zu gebrauchen ist, so muß er es sich selbst zuschreiben, daß die Maschine verdorben ist und somit für den guten Gebrauch entweder ganz oder doch zum Teil unbrauchbar geworden ist.

09] Gott aber ist der große Maschinenmeister des menschlichen Leibes, den Er zum nützlichen Gebrauch für die Menschen als eine gar kunstvollste Maschine wohl eingerichtet hat. Gebraucht die Seele diese belebte Maschine nach dem ihr klar erteilten Rat, der in den Geboten Gottes besteht, so wird der Leib auch in seiner stets wohl brauchbaren Gesundheit verbleiben; mißachtet aber mit der Zeit die träg und sinnlich gewordene Seele diese Gebote des ewig großen Maschinenmeisters, so muß sie es sich denn auch selbst zuschreiben, so ihr Leib in allerlei Elend verfallen ist.«

Solange die Menschen die ihnen immer wieder geoffenbarte göttl. Ordnung (= Gebrauchsanleitung zu Gesundheit, Wohlergehen, Kraft und Glück) einhielten, blieben sie gesund: jl.ev10.182,02: "Die Urmenschen, die in der gleichen, ihnen durch Meinen (Jesu) Geist gezeigten Ordnung und Einfachheit geblieben sind, ... erreichten zumeist ein sehr hohes Alter, wurden nie krank und schliefen am Ende ganz ruhig ein, und ihre Seele empfand dabei keine Schmerzen und keine Todesangst."

Wenn aber Störungen oder Erkrankungen eintreten, ist folglich auch bei Jesus Christus das Rezept (s. Sonnenheilmittel als Universalmittel) und umfassende Hilfe für Körper, Seele und Geist zu erlangen.

Gibt es universell wirkende Heilmittel?

Es stellt sich die Frage, inwieweit es Naturheilmittel gibt, die auf Körper, Seele und Geist - also holistisch-universell - stärkend und heilend einwirken können.

Nach den Offenbarungen Jesu durch Jakob Lorber soll gespeichertes Sonnenlicht eine universale Wirkung haben. (s. 'Die Heilkraft des Sonnenlichtes')

Das noch wirksamere Mittel = geistige Universalmittel ist Gebet zu Jesus Christus und Einhaltung aller von ihm stammenden Regeln für erfolgreiches Beten.


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