Sofern man ein Sandsieb aus dem Wasserhahnanschluss hat, kann dies mittels eines Tuches in den Schmutzwasserflaschenausguss gesteckt werden, sodaß er nicht reinfällt und wieder herausgezogen werden kann. Dies ist eine erste Grobfilterung von Feststoffen vor dem eigentlichen Feinfilter.
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Ein Beispiel siehe Skizze auf der rechten Seite: (Bildquelle: Andre Pohle in https://www.previval.org/w/index.php?title=Wasseraufbereitung_durch_Filtern)
1 ein Tuch (ein Stück Stoff) hält gröbste Partikel wie kleine Äste oder Blätter zurück
Aber woher nimmt man feinen und vor allem sauberen! Filtersand?
Zu beachten: Filtermaterialien müssen grundsätzlich gegenüber mechanischen, mikrobiologischen und chemischen Einwirkungen ausreichend beständig sein. Nach Einfüllung, Spülung und Inbetriebnahme dürfen Filtermaterialien während des Filterbetriebes keine unerwünschten Stoffe an das Wasser abgeben. (Quelle)
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Zusatzfilter-Zweck: grobe Verunreinigungen zurückhalten, Sawyer-Filter schonen und Aktivkohlefilterung.
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Ins Unterteil 1 oder mehrere sehr kleine Löcher bohren, aus denen das gefilterte Wasser raustropft und getrunken oder ins Aufbewahrungsgefäß getan werden kann.
Anschlussvariante mit Verschraubungen:
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Dieses Flaschengewinde passt dann in den unteren Schraubanschluss des Sawyer Mini-Wasserfilters.
Vitamindose hat größeres Fassungsvermögen als Petlinge.
Auch Schlauchstücke eignen sich für diese Zusatzfiltermethode.
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Aufzufinden unter dem Stichwort 'Petlinge' oder 'Geocaching'. |
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In diesen Petling kann man nun Aktivkohle einfüllen. Aktivkohle im Filter: In den Kohlefilter kommt einfache Aktivkohle in kleiner Körnung, um eine größtmögliche Oberfläche zu erzielen. Filterkohlengranulat aus Kokosnusschalen aus dem Aquariumhandel ist preisgünstig. 500 Gramm kosten zwischen 4 und 6 Euro. Auch Aktivkohle aus dem Brennereibedarf hat sich einwandfrei bewährt. Nutzungsdauer der Aktivkohle: Man rechnet mit ca. 200 Liter Wasserdurchfluss als Nutzungsdauer. Je nach Nutzungsdauer sollte man früher wechseln, wenn eine Verkeimung des Filters zu befürchten ist. Man kann die Kohle auch erst dann austauschen, wenn sich das Filterergebnis verschlechtern sollte, d. h. sobald das Wasser nicht mehr klar und geruchsfrei ist. Überschreitet man die Kohlefilteraufnahmefähigkeit, verkeimt man das Wasser zusätzlich.
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Vorteile dieses diy-Filters
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Der beschriebene Selbstbau-Aktivkohlefilter kann als Wasserfilter alleine (Bild links) oder in Kombination mit einem Sawyer-Ultrafeinfilter (Bild rechts) verwendet werden. Dies ist ein Ultrafein-Hohlfaser-Wasserfilter bis 0,02 Mikron, in dem sich ultrakleine Öffnungen als Filterporen befinden.
Nützlich bzw. notwendig ist evtl. ein Adapter. Beim Sawyer Squeeze ist ein Adapter (Bild rechts, das blaue Verbindungsteil zwischen Sawyer-Squeeze und dem Kohlefilter) beigefügt. Der Selbstbaukohlefilter kann geöffnet und die Kohle oder andere Bestandteile können ausgetauscht werden. Sofern er in Verbindung mit einem Sawyer-Feinstfilter verwendet wird, sollte der Kohlefilter erst nach der Reinigung durch den Sawyer-Feinstfilter angebracht werden, um eine evtl. Verkeimung des Sawyers zu vermeiden, wenn die Aktivkohlekapazität verbraucht ist. Mit einer solchen Kombination von Selbstbau-Kohlefilter und Sawyer-Ultrafeinfilter lassen sich 99,999% aller schädlichen Mikroben, Protozen, Bakterien und einige Chemikalen entfernen. Die Aktivkohle dient aber auch zur Geruchsentfernung. Das gefilterte und entkeimte Wasser schmeckt auch nicht nach Chlor. Pestizidrückstände etc. sind deutlich reduziert. Es ist eine kleine perfekte Wasseraufbereitungsanlage für Survival, Outdooraktivitäten oder innerhäusliche Zwecke.
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Sofern man einen Ozonisator (ab ca. 30 €) besitzt, kann man diesen zur Entkeimung des Kohlefilters wie auch des Sawyer-Filters durch Ozonbegasung oder Ozonwasser-Durchfluss entkeimen. Wenn aus einer Pet-Flasche das Gewinde geschnitten wird und der dazu passende Deckel mit Kleber und/oder Lötkolben festgeklebt wird, kann daraus ein Adapter sowohl für den Selbstbau-Kohlefilter als auch für den Sawyer Squeeze gemacht werden. Dazu muss in den Deckel ein Loch gebohrt werden, durch das der Luftschlauch des Ozonisators gesteckt wird. (siehe im Bild zwischen Kohlefilter und Sawyer-Squeeze) Bild rechts: Durch die Begasung mit Ozon oder ozonisiertem Wasser, das man durch den Aktivkohlefilter und/oder Sawyerfilter leitet, können beide Filter einzeln oder gemeinsam entkeimt werden. |
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