Herstellung von Chlordioxidlösung (CDL) und Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL)


Inhalt:

CDL-Herstellung

Chlordioxidlösung (CDL) wird meist aus 28%igem Natriumchlorit und 4%iger Salzsäure hergestellt. Zunächst entsteht aus der Mischung der beiden Stoffe in einem kleinen Gefäß das sehr flüchtige Gas Chlordioxid. Stellt man diese Mischung im kleineren Gefäß (z.B. einem Reagenzglas oder Stilglas) in ein größeres Gefäß mit abgekochtem oder destilliertem Wasser und verschließt das größere Gefäß, dann nimmt das destillierte Wasser das ausgegaste Chlordioxid aus der Luft auf. Im Verlaufe von 24-36 Stunden ist das umgebende Wasser vom Chlordioxid gesättigt. Es hat dann meist eine Chlordioxidkonzentration bis zu 0,3% oder 3000 ppm.
Dazu siehe einige Herstellungsvideos:

Um CDL mit 3000 ppm verwenden zu können, muss es dann je nach Gebrauchszweck stark verdünnt (meist 1:400 bis 1:1000) werden.

A-CDL-Herstellung

Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) wird im Gegensatz zu CDL in einem Elektrolysegerät unter Verwendung von Salz und Natriumchlorit im Elektrolysewasser hergestellt. Hand nach rechts Ein einfaches, robustes, zuverlässig wirkendes und hocheffizientes Elektrolysegerät kann man in ca. 2 Stunden bei etwas Bastelgeschick selbst herstellen, benötigt dafür nur handelsübliche Behälter und wenige Werkzeuge. Die geringen Anschaffungskosten von ca. 20-35 € lohnen sich.

Wenn fertiges Anolyt einige Minuten oder Stunden gelagert ist, verflüchtigen sich die leichten, kaum wasserlöslichen Gase rascher und stärker aus dem Wasser als das in Wasser sehr gut und relativ dauerhaft lösliche Chlordioxid. Was dann im Anolyt letztlich übrigbleibt, ist eine Mischung aus Chlordioxid und evtl. anderen Chlorbestandteilen.
Um diese elektrolytisch durch Salz und Natriumchlorit entstandene Lösung von der herkömmlich aus Natriumchlorit und Salzsäure hergestellten Chlordioxidlösung (CDL) abzugrenzen, wird sie Anolyt-Chlordioxidlösung, abgekürzt A-CDL genannt.

Die Wirkungen von CDL und A-CDL sind nicht völlig identisch, beide Lösungen sind jedoch sehr wirksam als Desinfektionsmittel.

Hand nach rechts Anleitung für einen Selbstbau-H2-Wasserionisierer: (www.vitaswing.de/gesund/ph-milieu/wasserionisierer-diy.htm)

Prinzip der Wasserionisierung durch Elektrolyse

Dieses Schema eines Zweikammer-Elektrolysegerätes veranschaulicht, wie die basischen und sauren Ionen des Elektrolysewassers unter dem Einfluss von Gleichstrom durch eine halbdurchlässige Ionentrennmembrane wandern. Die basischen Ionen wandern zur (-)Elektrode, der Kathode, die sauren Ionen wandern zur (+)Elektrode, der Anode. Weil sich in jeder Kammer jeweils die basischen bzw. sauren Ionen aus dem Gesamtwasser konzentrieren, bekommt das Wasser in jeder Kammer völlig neue Eigenschaften und auch einen völlig anderen Geschmack wie das Elektrolysewasser vor dem Einschalten des Stromes.

Elektrolysevorgang

12-19V

Dieses Foto zeigt, wie beim Selbstbau-H2-Wasserionisierer obige Prinzipien eines Zweikammer-Elektrolysegerätes umgesetzt werden.

Beim unteren Foto des H2-Wasserionisierers entspricht die kleine Anolyt-Innenkammer der linken Kammer des darüber befindlichen Wasserionisierer-Schemas. Die äußere Katholyt-Kammer entspricht der rechten Kammer im Wasserionisiererschema. Zwischen Deckel und Dosenunterteil des inneren Gefäßes ist die Ionentrennmembrane eingeklemmt.

In diesem Gerät mit zwei Kammern, die durch eine ionendurchlässige Membrane getrennt sind, wird Wasser mit etwas Salz oder (besser, verträglicher und therapeutisch wertvoller) (Magnesiumchlorid (für Anolyt und H2-Wasser) oder Natriumchlorit (NaClO2 für A-CDL) eingefüllt.

Durch den Elektrolyseprozess werden die basischen und sauren Mineralionen im Elektrolyse-Wasser getrennt. In der größeren Anolytkammer sammeln sich an der Plus-Elektrode die sauren Ionen. Dieses saure Wasser (= Anolyt) enthält ein Oxidationsgemisch aus Chlor (Cl2), Hypochlorit (HOCl), Ozon (O3), und Chlordioxid (ClO2) in Spuren. Wegen seiner Zusammensetzung im Anolyt bezeichne ich dieses Oxidationsgemisch Anolyt-Chlordioxidlösung = A-CDL.

Je nach der Menge des beigefügten Natriumchlorits erfolgt die Chlordioxidbildung im Anolyt sehr rasch. Schon nach wenigen Minuten sind je nach Konzentration der Einzelbestandteile im Anolyt Chlordioxidwerte von 10-50 ppm (parts pro million) möglich. Je nach Elektrolysedauer steigt die Konzentration bis zur gewünschten Konzentration an. Diese Hand nach rechts A-CD-Lösung ist schon gebrauchsfertig, sie muss also nicht wie bei herkömmlichem CDL erst noch verdünnt werden. Dazu müssen mit Chlordioxidmessstreifen Messungen vorgenommen werden.

Herstellungsvorteile des A-CDL gegenüber CDL

Im Selbstbau-H2-Wasserionisierer hergestellte Anolyt-Chlordioxidlösung besitzt eine Reihe von Vorteilen gegenüber 'traditionell' aus 28% Natriumchlorit und 4% Schwefelsäure hergestellter Chlordioxidlösung (CDL) oder auch gegenüber MMS (nach Jim Humble):

Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL)

Kurzum, der geringe Kosten- und Arbeitsaufwand, sich einen H2-Wasserionisierer zuzulegen, lohnt sich aufgrund er aufgezeigten Vorteile allemal!

Hand nach rechts Tabelle zur Bestimmung des ppm- oder pH-Wertes von CDL/A-CDL durch Elektrolyse


Voraussetzung zur Herstellung von basischem Natriumwasser und saurer Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) ist Elektrolyse mit dem Selbstbau-H2-Wasserionisierer.


Das Kopieren und Weitergeben dieser Informationen ist für private, nicht-kommerzielle und nicht-gewerbliche Zwecke unter verlinkter Quellenangabe (www.vitaswing.de/a-cdl.htm) erlaubt.

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Bearbeitungsstand: 21.09.2026
 

 

 

 

 

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